Mehr Kooperation und Kreativität durch KI?
Shownotes
Die 20. Folge dreht sich um die Frage, wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz einem Radsportevent Rückenwind verleiht. Kai Winkler von fit4bike und Claudia Gränitz-Kleiber vom Zukunftszentrum Sachsen erzählen, was möglich ist und welche Ideen für die Zukunft der Arbeit sie haben. Claudia hat Kai und sein Team in vertiefenden Beratungen und Workshops dabei unterstützt, professioneller und organisierter zu werden. Auch der bessere Einsatz digitaler Tools und KI hat die Arbeit verbessert und auf ein neues Niveau gehoben. Der European Peace Ride, das Nachfolgerennen der Friedensfahrt, ist ein internationales Radsport-Event, bei dem rund 200 Teilnehmende an einem Wochenende 600 km zwischen Deutschland, Tschechien und Polen fahren. Die Vernetzung vor Ort mit allen lokalen Akteuren ist wichtig für das Event, das auch für Chemnitz und die Region ein Kultur- und Sportprojekt darstellt. Zum Schluss reden wir über die Frage, ob KI ein altes Versprechen von New Work einlösen kann. Gleich reinhören!
Links:
Die Projektpartner des ZZA:
- ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. (konsortialführend)
- ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH
- RKW Kompetenzzentrum
- Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement, IAT der Universität Stuttgart
Kontakt:
- Per Email an zukunftsmusik@rkw.de
- LinkedIn Martin Deschauer
- LinkedIn Zukunftszentren
- Facebook Zukunftszentren
- Instagram Zukunftszentren
Das Projekt “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” (ZZA) wird im Rahmen des Programms “Zukunftszentren” durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds PLUS (ESF Plus) gefördert. Das “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zur zwanzigsten Folge der Zukunftsmusik.
00:00:04: Wir sprechen heute über das Thema KI in der Arbeitswelt, und werden an einem praktischen Beispiel erfahren wie KI einfach und funktional eingesetzt werden kann.
00:00:14: Dafür bin ich virtuell in Sachsen unterwegs genauer gesagt im Chemnitz und stelle euch fit vor Bike und das Zukunftszentrum Sachsen vor!
00:00:28: Herzlich Willkommen zu Podcast Reihe Zukunftsmusiik Ein Podcast vom Zentrum Zukunft der Arbeitswelt.
00:00:36: Schön, dass ihr dabei seid!
00:00:39: Und schön, dass meine beiden Gäste mit dabei sind.
00:00:41: Hallo Claudia, hallo Kai.
00:00:43: Hallo.
00:00:45: Ich will euch kurz vorstellen.
00:00:46: Claudia Grenitz-Gleiber ist seit Jahrzehntein als Expertin für Personalentwicklung, Weiterbildung und Qualifizierung bei Mikomi.
00:00:54: Das ist das Team der Mittelstandskooperation der Hochschule Mitweider Und Kai Winkler ist unter anderem Geschäftsführer der Chemnitz auf Sportförderungs- und Marketinggesellschaft CSM.
00:01:08: Und als Eventmanager mitverantwortlich für die Neuauflage der berühmten internationalen Friedensfahrt seit dem Jahr zwanzig.
00:01:16: Bevor wir ins Thema einsteigen, eine Frage an euch beide – was ist eure Empfehlung für die beste Radstrecke in der Region Chemnets?
00:01:22: Claudia vielleicht!
00:01:24: Die beste Rad Strecke?
00:01:27: Tja, da ich ja immer für die Wirtschaftsteile zuständig bin lasse ich mich da auch sehr gern führen.
00:01:33: Also ich empfehle ja verschiedene Apps und sie finden dann noch die beste Radstrecke.
00:01:38: an sich kann ich das Erzgebirge empfehlen.
00:01:41: Das ist schon schön Und vor allem muss man dann hier soweit fahren und es trotzdem K.o am Abend.
00:01:45: Vielen Dank, Kai.
00:01:46: Du bist wahrscheinlich der Experte bei den Radstrecken heute hier in der Runde.
00:01:50: Was ist dein Highlight?
00:01:51: Deine Empfehlung!
00:01:53: Das ist sehr schwierig weil da müsste man erstmal das Fahrgerät definieren ob wir im Gelände unterwegs sind oder ob man auf der Straße unterwegs ist.
00:02:00: also ich sag mal so für Anfänger und Anfängerninnen ist der Chemnitz-Heirreitweg wunderschön weil er einfach flach ist und schön.
00:02:05: dahin plätschert an der Chemnetz entlang.
00:02:07: aber wenn man es ein Spiel des Sportlischer will dann kann man auch von Chemnits aus durch aus zum Füchtelberg fahren.
00:02:12: das sind hat man ordentlich was in den Beinen.
00:02:16: Und grundsätzlich, das Erzgebirge dann auch rüber nach Tschechien ist ja das perfekte Radsport-Land so würde ich es bezeichnen.
00:02:23: Hervorragend!
00:02:24: Guter Tipp.
00:02:25: schon mal für den Einstand Kai.
00:02:26: du bist ja Mitgründer von FitforBike.
00:02:29: ihr seid keine reine Eventfirma aber auch kein klassischer Fahrradladen.
00:02:33: vielleicht kannst Du unseren Zuhörenden nochmal kurz erklären was Ihr genau macht bei FitForBike.
00:02:41: Ich versuch das mit dem Kurz hin zu bekommen.
00:02:44: Das ist eigentlich ein bisschen schwierig, wir haben uns damals einfach gegründet.
00:02:47: ich bin, sag' ich mal Reifenhändler und mein Geschäftspartner, mein Darmeläcker war Späteteuer und so hatten wir in der Geschäftsbeziehung aber unser Hobby nebenbei noch Betrieben, das war das Radfahren und haben dann gesagt okay wir gründen eine Initiative die sich im Chemnitz Raum um die Formatum von verschiedenen Radsport-Events kümmert.
00:03:07: Das war einfach so der Beginn.
00:03:08: Und wir wollten dann eigentlich im Erzgebirge eine Fahrradverleihstation ins Leben rufen, weil es das so noch nicht gibt und wollten ein bisschen Fahrradtechnisch das ganze Gebirge erschließen.
00:03:17: Das ist für die spätere Geschichte heute im Podcast nochmal wichtig.
00:03:20: Dann ist Corona gekommen!
00:03:21: Wir mussten unser Geschäftsmodell komplett über den Haufen werfen.
00:03:23: Die Hotels wollten nicht mit uns reden und die Banken schon gleich gar nicht.
00:03:27: Und die Fahrradhersteller haben zu viele Fahrräder dann produzieren müssen, dass sie es für uns nicht mehr gereicht hat.
00:03:32: Ja und dann kam der Zufall dazu, dass Chemnitz sich um den Titel Kulturabstatt Europas beworben hatte.
00:03:38: Und da ich in meinem zweiten Leben noch Eventmanager bin und verschiedene Festivals, Konzerte und Dinge organisiere, bin ich natürlich im Kulturbetrieb der Stadt Chemniz sehr viel unterwegs und habe dann gesagt Leute wenn ihr Kulturabstand bewerben wollt braucht ihr Leute die das im Prinzip nach außen tragen diese Botschaft.
00:03:54: Ihr macht es schon sehr gut aber ihr habt irgendwie komplett den Sport noch vergessen.
00:03:57: Ja und dann haben wir damals in dem Prozess der Bewerbungsphase mit eingegriffen, mit einer total verrückten Fahrradaktion.
00:04:02: Wir haben das Bewerbungspuch zum Titel Kulturhauptstadt nicht nur über Post nach Berlin gefahren sondern in einer total spannenden Aktion über mehrere Tage mit dem Fahrrad nach Berlin gebracht.
00:04:14: Und daraus ist die Idee entstanden den European Peace Riot beziehungsweise die neue Auflage da alt, erwürdigem Friedensport zu gründigen.
00:04:23: Was kommt besonders gut bei deinen Teilnehmern und Kunden an von deinem Angebot?
00:04:29: Naja wir sind die erste Radsportinitiative für Dieter Grat.
00:04:33: Eine Klammerplus bildet also das Wichtigste.
00:04:35: bei uns ist natürlich diese Fahrt, keine Frage.
00:04:37: Aber wir haben keine Wettbewerbssituationen.
00:04:40: Also bei uns geht es darum dass alle Radfahrerinnen, da sind um die zweihundert zwehundertfünfzig, starten gemeinsam sehen alle gleich aus und fahren im achtenzwanziger Schnitt quer durch Europa und sind aber eigentlich nur unterwegs um Botschaft zu überbringen.
00:04:54: Das heißt unsere eigene Veranstaltung zielt darauf ab europäische Verbindungen herzustellen und der Sport dient als Klammern
00:05:02: Spannend.
00:05:03: Claudia, kannst du unseren Zuhörenden ein bisschen erzählen was ihr im Zukunftszentrum Sachsen ganz allgemein macht und wo vielleicht auch deine Schwerpunkte so liegen?
00:05:12: Also ich fasse das eigentlich für unsere Unternehmerschaft immer relativ kurz zusammen.
00:05:16: Ich sag Das Zukunfts-Zentrum befasst sich damit dass wir über Arbeit sprechen wie sie denn in Zukunft aussehen soll.
00:05:23: natürlich soll sie digital sein Sie sollen in vielen Bereichen automatisch sein es soll KI dabei sein.
00:05:30: Wir wollen nachhaltig dabei sein und den Menschen nicht vergessen.
00:05:33: Und damit haben wir eigentlich alle Positionen- und Arbeitspunkte des Zukunftszentrums erfasst, also wir wollen eigentlich über Arbeit der Zukunft sprechen.
00:05:41: Das ist so unser Fokus!
00:05:43: Wie das genau für die einzelne Unternehmung aussieht kann ja sehr verschieden sein und deswegen ist unsere Arbeit auch so individuell und angepasst auf die Unternehmen.
00:05:53: Wo jetzt meine Spezialität liegt, also zum einen muss es natürlich schon mal ganzheitlich betrachtet werden.
00:05:59: Also Mensch in dem ganzen Technik-Konstrukt und im Thema der Digitalisierung.
00:06:05: KI spielt eine riesige Rolle und ich habe eher viel Mut hinsichtlich KI und Automatisierung, Digitalisierung als dass ich Angst hab.
00:06:14: Da bin ich vielleicht auch ein sehr mutiger Bekleider in dem Hinblick.
00:06:18: Ich bin da auch sehr technisch interessiert.
00:06:20: Das heißt, wir fassen die Prozesse nicht nur technisch an.
00:06:23: Sondern wir gucken halt auch was macht der Mensch in dem ganzen Prozess mit?
00:06:28: Und natürlich auch immer mit dem Blick dass das dann logischerweise wertschöpfend ist, dass es effizient ist und dass alle sehr gerne in diesem ganzen Prozess dann weiterarbeiten.
00:06:36: Ja bevor wir jetzt so mal auf den Beratungen kommen vielleicht nochmal so ein kurzer Schritt vorher.
00:06:43: Kai wie sah denn dein persönlicher Bezug zu KI vor her aus?
00:06:47: also war's eher Neugier, Skepsis große Fragezeichen oder war das für dich alles schon klar wo es hingeht?
00:06:55: Es kam quasi in meinem Leben bewusst überhaupt nicht vor.
00:06:58: Also ich bin ein sehr neugieriger Mensch und Ich probiere gerne neue Dinge aus.
00:07:02: Also ich habe schon immer verrückte Sachen getan und hab auch schon immer Dinge getan, die jetzt vielleicht nicht konventionell sind.
00:07:08: Wir haben uns immer abprobt in verschiedenen Dingen aber ich habe es niemals überlegt.
00:07:12: oder ist jetzt eine KI?
00:07:13: Die können wir uns das plötzlich abnehmen sondern ich habe dann eher dazu zu Hause noch geneigt trotzdem noch Zettel und Stift zu verwenden auf alten Wegen unterwegs zu sein.
00:07:21: Indirekt habe ich's schon manchmal verwendet.
00:07:23: Ich habe bei meinem normalen Leben noch ein Reifen Service da haben ja schon Technologien vor fünf Jahren abprobiert die jetzt alle als totale Innovationen feiern.
00:07:29: Und ich hatte das damals aber gar nicht als sowas auf dem Schirm, sondern es war einfach... Ich bin ein sehr fauler Mensch und da ich unwahrscheinlich viel zu tun habe versuche ich natürlich immer Sachen zu straffen und benenne das dann das Ding aber nicht beim Namen.
00:07:41: und ich hab wirklich überhaupt mir nie einen Kopf gemacht was KI alles machen könnte obwohl ich zum Beispiel auch im Musikbereich sehr viel unterwegs bin und mir natürlich nur heute die ersten Früchte dieser KI basierten.
00:07:51: Zukunft da auch schon ob das immer Gutes testen können.
00:07:54: Aber es spielte kurz um für mich keinerlei Rolle Wirklich nicht, ich muss es so knallhart sagen bis dann hier die junge Dame ins Spiel kam.
00:08:02: Ja und gab es da irgendwie einen konkreten Punkt wo du gesagt hast jetzt gehe ich mal auf das Zukunftszentrum zu oder wie ist das zustande gekommen?
00:08:11: Das war komplett anders.
00:08:12: also das ist der Kulturabstattprozess der Stadt Kennetz.
00:08:14: das muss man ganz klar sagen.
00:08:15: wir haben ein Projekt und wir sind so organzupauten dass das eines der geilsten Kulturabstaats Projekte ever ist.
00:08:20: logisch erzählt jeder von seinem eigenen Projekt aber wir auch sind's wirklich.
00:08:24: Und wir haben auf einer Bühne mal pitschen dürfen.
00:08:26: Wir durften mal verzwundert Menschen aus Industrie und Handel durften wir mal Pitschen, das haben wir so gemacht wie wir es immer gemacht haben uns überhaupt nicht vorbereitet auf die Bühnen gestolpert, im Vorfeld Bier getrunken und dann dort irgendwie den Laden für uns total begeistert.
00:08:38: und als wir danach uns gefeiert haben wie toll wir dort performt haben, kam Claudia zu uns und hat gesagt, ich habe da mal eine Frage.
00:08:44: Warum habt ihr keine Diamantfahrräder im Belleton?
00:08:47: Und da wusste ich überhaupt nichts auf die Frage zu beantworten.
00:08:50: Ich wusste nicht einmal dass wir Diamanten noch in der Region haben, dass sie immer noch Fahrräder produzieren oder dass die Vertrag den ganzen europäischen Markt hier bespielen.
00:08:58: also ich hatte auch da eine absolute Wissenslücke.
00:09:00: So bin ich mit Claudia ins Gespräch gekommen und sie hat sich schon für unser Projekt interessiert, hat sie zumindest so gesagt.
00:09:06: Und ich glaube, Claudia ist bei uns in den Team reingestoßen aus lauter Individualisten.
00:09:11: Aus zusammengewürfelten Menschen die im normalen Leben nur das Fahrradfahren verbunden hat und hat quasi Firmenstrukturen vorgefunden, die einfach keiner waren.
00:09:21: Und er hat dann mal so durch spezielle Nachfragen, dass sie ein bisschen erörtert.
00:09:25: So kam die Zusammenarbeit mit Mikumi natürlich auch mit dem Zukunftszentrum und mittlerweile ist es nicht mehr wegzudenken.
00:09:33: Hab ich das richtig so?
00:09:35: Zusammengefasst.
00:09:36: Claudia, uns würde jetzt natürlich auch deine Version der Geschichte interessieren?
00:09:40: Das ist relativ Deckungsgleich.
00:09:42: genauso war es.
00:09:42: ich habe gedacht sehr tolles Projekt sehr wichtig für die Region.
00:09:47: wir haben natürlich die Akteure gefehlt die eben regional bei uns verwurzelt sind und habe ich gedacht fragst doch einfach mal nach ob sie denn da auch gute Kooperationen haben.
00:09:57: Da ich da mit Diamant und Track bereits eine Kooperation hatte, auch über das Zukunftszentrum, habe ich gedacht nur, dass wäre doch schön.
00:10:02: Könnte man direkt Verbindungen knüpfen?
00:10:05: Ja!
00:10:05: Und dann als ich näher reingucken konnte hat man an der einen oder anderen Stelle doch sehr großes Potenzial gesehen und sehr viel Entwicklungsmöglichkeiten.
00:10:17: Man kann ja nicht sofort hergehen und sagen ihr könntet aber noch ein bisschen... Also zu vermessen war ich dann auch nicht.
00:10:23: Ich habe dann erst mal, wie wir es immer machen eine gewisse Analyse im Hintergrund passiert ja, man guckt sich dann mal an was geht denn da schon und wo sind denn vielleicht Lücken?
00:10:33: Ja und Kai war aber sehr offen und hat gesagt genau das brauchen wir, wir wollen den nächsten Schritt gehen und ich sage mal seine Kontakte und Möglichkeiten sind ja auch unendlich.
00:10:44: und durch die vielen Verknüpfungen hat sich dann ganz schnell gefunden dass Team auch, naja ich sag mal zumindest offen für Veränderungen war.
00:10:53: Anfänglich natürlich da können wir dann ja nochmal drüber reden.
00:10:56: Da gibt es ja schon so Ängste und Sorgen.
00:11:00: aber grundsätzlich war erstmal sofort Bereitschaft da die nächsten Schritte zu gehen und also von daher ist dem eigentlich nichts hinzuzufügen genau sowas
00:11:09: Okay, das heißt welche konkreten Schritte habt ihr dann erarbeitet?
00:11:13: Also auf welchen Feldern war das alles.
00:11:14: Das war sozusagen jetzt nicht nur irgendwie Digitalisierung oder KI-Einführung sondern wie ich das so raushöre auch in den Kimstrukturen und so weiter.
00:11:23: Genau!
00:11:24: Das war eigentlich der Anfang dass wir gesagt haben wir müssen erstmal Ordnung reinbringen wer an welcher Stelle tut denn was.
00:11:30: also das war in so einem gewachsenen Projekt ist es natürlich auch sehr charmant.
00:11:34: also jeder tut am Anfang alles kommt aber sehr schnell dazu, dass man Doppelungen drin hat.
00:11:40: Dass Dinge entweder nicht oder doppelt gemacht werden und da haben wir uns erst mal alle Positionen hergenommen und haben geguckt welche Aufgabe gehört zu welcher Position?
00:11:51: Und haben das geordnet und haben dann natürlich auch schon festgestellt, dass wir dort ein bisschen nachschärfen musste.
00:11:58: Das waren dann so die ersten Kreise, die wir dann einberufen hatten und haben darüber gesprochen wie wir das neu orientieren können.
00:12:05: ja Das klingt jetzt auch im Rückblick relativ einfach.
00:12:08: Auch das ist nicht einfach, weil ja der Mitarbeiter doch das Gefühl hat, wäre ich hier rausgenommen aus irgendeinem Prozess?
00:12:14: Also da besteht ja auch Angst, dass man ein Stück von seinem Aufgabenbereich weggibt oder es jemand anderes gar nicht kann was er da auf den Tisch bekommt.
00:12:23: Genau also das war durchaus kein Selbstläufer Und danach sind wir eigentlich schon in die Richtung gegangen.
00:12:29: Welche Bereiche sind denn bereit dafür, dass man eine gewisse Automation hinbringt?
00:12:35: Und da waren wir sehr schnell dort in dem Feld der ganzen Kundendaten, Fahrraddaten also alles was wir als gut aufbereitete und strukturierte Daten schon hatten durch Abfragen, durch Onlineabfragen oder durch Anmeldeformulare und sind dann eigentlich den ersten Schritt gegangen Richtung CAM und Allgemein überhaupt erst mal aufzuschließen für einen KI.
00:12:58: Also das waren die ersten zwei Schritte, wo wir gesagt haben dort sind wir schon so weit und da ist es auch gut strukturiert.
00:13:04: Daten sind ordentlich da genau
00:13:08: wenn ich das richtig gesehen habe Kai ihr seid zu fünft richtig.
00:13:11: also warum das wahrscheinlich auch in der Zusammenarbeit so spannend ist?
00:13:14: Wir sind jetzt kein Unternehmen In dem Sinne, was ich mal gegründet hat mit einer Geschäftsidee.
00:13:18: Wir sind ja wirklich ein zusammengewirrter Haufen und bei uns gibt es ein paar Menschen, wo wenige die Geld verdienen.
00:13:23: Und dann gibt's ungefähr siebzig Voluntärs, die fast klafft werden rund um das Projekt.
00:13:28: So eine Struktur ist äußerst schwierig zu händeln weil man ja mit Menschen, die für einen ehrenamtlich arbeiten keine verbindlichen Dinge so richtig hat.
00:13:36: also man hat keinen Anspruch auf deren Leistung und deswegen dort nochmal ganz kurz die Bereitschaft in der KI einzubinden, die einfach dann gewisse Sachen jemanden auch abnimmt.
00:13:45: Da vor allem im Kernteam ist das richtig.
00:13:47: Wir haben zwei Tschechen, wir haben in Polen... Also vielleicht sechs?
00:13:51: Ich krieg sie jetzt nicht alle zusammen.
00:13:53: und dann rund ums Projekt sind ungefähr siebzehn Voluntärs noch mal bei uns beschäftigt die dann das Wochenende stemmen.
00:13:59: Aber natürlich auch ein paar Sidekick-Events, die man das Ganze ja auch übermachen.
00:14:03: Und wir haben auch betreut von einer Agentur, die das ganze Social Media Ding macht.
00:14:06: Das sind noch zehn Leute.
00:14:08: Genau!
00:14:09: Es ist ein sehr kleines Team und machen aber eine halbe Million Umsatz im Jahr.
00:14:13: Und welche konkreten KI-Lösungen haben sich dann etabliert bei euch?
00:14:17: Wir haben es ja immer hingeführt, das hatten wir vorher gar nicht.
00:14:19: Also wir haben vorher irgendwo im Teamsbild zusammengewürfelt gearbeitet und jeder hat seine eigene Gedankenstruktur.
00:14:24: Das ist schon mal sehr erschreckend für andere zu übertragen.
00:14:27: ich denke völlig anders als Kollegen aus der Buchhaltung Und mir ging es dann halt so, dass wir... Also mich hat einfach schon mal interessiert wie viele Radfahrer in die Schuhgröße zweiundvierzig haben.
00:14:36: Dass man dann gezielt vielleicht mal ein paar Socken anbieten kann also dort erstmal eine Struktur reinzukriegen wo wir uns auch selber wiederfinden das klingt jetzt erst einmal nicht besonders.
00:14:44: das findet glaube ich in jeder normalen Firma statt und da haben wir aber einfach mal angefangen uns mit KI selber zu beschäftigen.
00:14:51: Ich habe dann allen Mitarbeitern freigegeben sich einen Account in ChatGbt zu holen und einfach mal zu testen und zu probieren.
00:14:58: Ich lache heute noch drüber, dass ich habe eine tschechische Mitarbeiterin.
00:15:02: Die kommt in Meetings rein mit einem ganz großen fetten Ordner.
00:15:05: Da sitzen wir dann vor Bürgermeistern oder für irgendwelchen wichtigen Menschen und klappt die ihren Ordner auf da.
00:15:10: Also alles in einer Folie drinne und die plättert um und die sagt heute zu mir, ich bin dir so dankbar das du mir das erlaubt hast!
00:15:18: Ich schreibe kaum noch eine E-Mail ohne Chatchi Petee.
00:15:21: Ich hab meine eigene Chachipetee so trainiert, dass das nach meinen Worten klingt... Ich bin dadurch viel schneller, ich kann dadurch auch Sachen kontrollieren wo ich früher dann ein Slexi-Kon noch aufgeschlagen habe und so.
00:15:31: Ich glaube das ist wichtigste weil wir ganz ganz ganz viel mit Institutionen, Mit der Polizei, mit Behörden, mit Politikern, mit Sponsoren... Wir müssen also mit ganz vielen Leuten auf unterschiedlichen Ebenen reden.
00:15:42: da hilft natürlich eine KI unwahrscheinlich diese Wust an Emails oder Anfragen zu sortieren greifbar zu machen.
00:15:49: Das haben jetzt das Nutzen tatsächlich drei bis vier Leute in der Firma und das recht regelmäßig, man merkt es ja ein bisschen wenn man sich mit KI beschäftigt wie die E-Mails dann aufgebaut sind.
00:15:58: aber dass sie jetzt anfängt in ihrem hohen Alter sagen wir unsere Lenkhausten anfängt noch ihren Bot zu trainieren das ist natürlich toll und das ist ja nur Oberfläche.
00:16:08: erstmal.
00:16:08: also da war am Anfang auch ganz viel Angst dabei.
00:16:11: Wir haben begonnen mit zwei Workshops dass wir erst mal mit Best Practice ein bisschen Geschmack gemacht haben, weil das war durchaus auch gar nicht so.
00:16:19: Also sie saßen eigentlich in dem Workshop und haben uns ganz, ganz... Na ja!
00:16:24: Also sehr skeptisch angeguckt und wollten das eigentlich ne?
00:16:29: Es hieß, das Team Meeting wird dieses Mal den Namen KI-Einführung tragen und das haben wir zweimal gemacht.
00:16:36: Und der erste Termin.
00:16:37: da habe ich schon so gedacht, oh, das kann schon spannend werden.
00:16:42: Also ich geb da Claudia da komplett recht, das war auf komplette Ablehnung gestoßen.
00:16:45: Ganz klar als Komplett-Ablehnungen gestoßend weil wir doch auch... Ich bin glaube ich einer der jüngsten in der Firma mit.
00:16:51: Doch auch von der Altersstruktur her ist man in so einem Alter wo selbst Leute, also wir haben Leute die im normalen Leben bei VW'n Management arbeiten aber selbst dort ist noch nicht viel da ne?
00:17:03: Die sind immer noch skeptisch!
00:17:04: Da ist die Kartei-Karte manchmal noch Das Maß aller Dinge.
00:17:08: Da war auch alles dabei.
00:17:09: Wir hatten also gerade so Pressejournalismus.
00:17:12: Oh Gott, werde ich dann arbeitslos!
00:17:14: Also es war die Bandbreite da von den Vorbehalten gegen KI.
00:17:18: Das wurde im zweiten Workshop aber schon besser.
00:17:20: Da hat sich schon rauskristallisiert okay der eine oder andere macht schon ein bisschen mehr mit und ja man hat dann schon gemerkt die lassen sich darauf ein und das hatte auch nicht anders erwartet.
00:17:32: bei euch war das schon habe ich mir das schon so gedacht.
00:17:35: Dann war man am zweiten Workshop, waren wir dann schon dran das Fragen gestellt worden und aus der eigenen Arbeit Dinge mitgebracht wurden.
00:17:41: Das ist immer ein gutes Zeichen wenn dann sowas
00:17:43: kommt.".
00:17:43: D.h.,
00:17:45: die TEKI-Einführung hat sozusagen auch nochmal die Zusammenarbeit und die Arbeit selber noch mal stark verändert?
00:17:52: Wie würdest du das beschreiben, Kai?
00:17:54: Ja, also wir sind ja ein Start-up.
00:17:55: Das klingt immer erstmal cool.
00:17:57: Start up.
00:17:57: aber was bedeutet start up?
00:17:58: Wenn zwei Kumpels in der Garage im Weltunternehmen gründen ist das natürlich dann in zwei drei Jahren nicht mehr das was die in der garage mal gegründet haben.
00:18:04: und genauso ist es uns auch ergangen.
00:18:06: Also wir haben der da damals gut schreiben konnte hat geschrieben, der da gut reden konnte rausgefahren hat Kunden eingefangen und so.
00:18:12: Und wie mehr man wächst und weniger Verbindlichkeiten in der Firma vorherrschen, das zu stärker verändert sich erst einmal das Team.
00:18:18: Da braucht's keine KI dazu.
00:18:19: Das ist ein normaler Prozess.
00:18:20: Es gehen Leute raus, weil die sagen, das wird mir ja alles zu groß neben meiner Arbeit, dass es mir alles zu viel.
00:18:25: Es geben Leute raus und sie sagen, da ist nicht mehr das Familienjahr.
00:18:27: Und es kommen aber Leute dazu, die sagen egal wir sind hier auf dem richtigen Weg.
00:18:32: Und jetzt ist es so.
00:18:34: ich musste plötzlich Aufgaben von meinem sehr strukturierten Gegenpartinterfirma übernehmen, weil er uns einfach verlassen hat in Frieden.
00:18:43: Aber er hat uns eben verlassen.
00:18:45: also er hat damals Dinge getan wo ich gesagt habe, ich stelle hier zum Beispiel die komplette Buchhaltung um.
00:18:51: Ich hab mir nur ein Buchhalter gesucht der arbeitet nur mit KI.
00:18:54: also das sagst du mal ganz salopp da schmeiße ich meine Rechnungen einfach hin und sie sind schon verbucht und dadurch hat sich meine komplette Arbeit verändert.
00:19:01: Also so Buchhaltungsprozesse sind einfach weg Die gibt's gar nicht mehr Und ich gehe dann immer zu ihm hin und sage pass auf lieber Buchhalder Du kriegst aber von Gesetzeswegen ja das gleiche Geld.
00:19:09: also jetzt berate mich bitte.
00:19:12: also das was du früher in Belegsuche investiert hast musst du jetzt in Beratungsleistungen investieren.
00:19:16: Und das ist geil!
00:19:17: Das ist natürlich toll, weil dann diese Gespräche wesentlich qualifizierter werden und jetzt gerade im Wachstum uns unwahrscheinlich weiterbringen.
00:19:23: Und es befähigt mich dazu Dinge zu tun die ich vorher nicht konnte indem ja einfach die KI auch bei diesen Prozessen hilft.
00:19:30: Und genauso merke ich dass bei den Mitarbeitenden denn dieses stärker einsetzen.
00:19:35: Wenn ich da unsere Lenka aus Tschechien sehe oder unsere Bettina die in der Buchhaltungsvorbereitung arbeitet, da ist immer noch Skepsis dahinter und da wird immer noch.
00:19:42: also man muss dahinter bleiben Es muss noch Druck ausgeübt werden, man muss ihnen manchmal auch das einfach vorsetzen und sagen es wird so gemacht.
00:19:48: Aber das hat sich komplett verändert also sind Prozesse wesentlich effektiver geworden Wir brauchen weniger Leute dafür Und natürlich macht Freude auf das worüber wir ja noch reden.
00:20:00: Das ist jetzt nicht nur dass mal ein CRM eingeführt haben oder dass wir JTPD nutzen sondern wir versuchen ja schon einen Schritt weiter zu denken.
00:20:09: In dem ersten Schritt, gerade durch die Mehrsprachigkeit des Projekts ist es natürlich immer ein Dolmetscher zu haben oder an Präsentationen zu übersetzen.
00:20:18: Flyer zu übersätzen irgendwelche Kerzen, die eben für eine Messe mal hergestellt werden müssen.
00:20:23: Den Punkt sporten muss ich dann auch direkt.
00:20:25: Das hätte man vorher teuer bezahlen müssen.
00:20:28: Hinsichtlich mehr Sprachigkeit das ist ein Riesenvorteil und ich glaube jeder von euch hat so seine Nische gefunden wo sehr viel effektiver ist.
00:20:36: aber wie du schon richtig sagst gab's ja Folgen daraus, als alle aufgeschlossen waren.
00:20:41: Da gab es ja dann auch weiterführende Projekte und die.
00:20:44: da muss man sagen, da geht's wirklich um neue Märkte.
00:20:47: also das geht direkt in die Geschäftsmodellentwicklung rein.
00:20:51: Und was habt ihr davor?
00:20:53: oder was sind die Pläne wie ihr das weiterentwickelt?
00:20:56: Ich formuliere direkte Wünsche an die KI.
00:20:58: Also ich möchte nächstes Jahr eine Echtzeitübersetzung, also wir machen Fahrer-Meetings in dem alle Fahrer im Prinzip gepreift werden was auf den Freitagen passiert und ich will das in Echt Zeit noch Übersetzungen haben.
00:21:08: Das muss dieses Jahr dann mal kommen!
00:21:10: Ich möchte meine Präsentation nicht mehr als PDF haben sondern ich möchte es einfach als KI gestütztes Tool haben wo die Fahrenden selber einfach gucken, wo sie selber auf die Seite gehen können und sagen können.
00:21:21: dass interessiert mich.
00:21:22: hier gucke ich nochmal nach hier schlage ich nach.
00:21:23: also ich möchte keine PDFs mehr verschicken.
00:21:26: Und wir haben zwei konkrete Sachen am Start, dank der lieben Cloudids.
00:21:30: Wir schaffen gerade einen Meeting Room, der dann später aber auch als Informationsroom und auch als Verkaufsraum genutzt werden kann in dem wir ein Avatar haben, der im Prinzip durch unsere, ich nenn's mal European Piss Ride Welt führt.
00:21:43: und da sind natürlich die Anwendungsmöglichkeiten später sehr spektakulär, denn man könnte Diamant-Track dazu überreden uns ganz viel Geld zu geben um ihre Fahrräder in unserem Raum auszustellen und sie natürlich dann auch zu verkaufen.
00:21:56: Wir können uns auch alle in diesen Räumen treffen als Abattare und miteinander sprechen, kommunizieren.
00:22:01: Also wir sind ja im Zukunftszentrum angewiesen, technische Umsetzungen dann mit Partnern zu realisieren.
00:22:07: also unser Zukunfts-Zentrum Sachsen ist halt so aufgestellt dass wir die Prozesse begleiten und auch erste Vorschläge hinsichtlich der Umsetzung machen können.
00:22:15: wenn es aber um den virtuellen Raum geht suchen wir uns dann Partner und daraus ist dann auch die Idee entstanden zum einen Sponsoringmöglichkeiten und Marketingmöglichkeiten zu eröffnen in dem virtuellen Raum, es erlebbar zu machen also die Teilhabe zu schaffen.
00:22:29: Und dann eben auch so diesen Community-Gedanken was ganz schwierig ist wenn ich ein internationales Projekt habe kann nicht unmöglich sagen Dienstag kommen alle in Chemnitz zusammen das ist ja Quatsch.
00:22:40: Alle die wir bisher in den virtuellem Raum mitgenommen haben von Rival Space im Übrigen kann man durchaus nennen dass unser Partner als auch ein Startup Die waren schon begeistert weil hatte doch ein anderes Erlebnis in diesem Raum.
00:22:53: Mit der TU Chemnitz, ja auch als Partner mit den Arbeitswissenschaften haben wir dort auch die virtuellen Vertriebsräume mit angeschoben.
00:23:00: das heißt es wird also auch der nächste Schritt sein indem wir da werden wir also in die Richtung gehen dass die Bekleidung dort erlebbar wird.
00:23:09: das ist also so.
00:23:10: die nächste Idee unser neuestes jetzt getestetes Projekt im Herbst Das ist der Avatar auf der Seite.
00:23:17: Das habe ich nicht vergessen.
00:23:18: Falsch, du wolltest
00:23:20: einen Spannungsbogen aufbauen?
00:23:22: Natürlich habe ich das
00:23:23: nicht vergessen!
00:23:23: Dann bin ich jetzt einfach noch mal still.
00:23:29: Wir haben dann tatsächlich noch mit einer Firma zusammengearbeitet die uns ein Avatar... Also vielleicht fange ich mal wieder an.
00:23:36: Ich denke aus der Problemlösung heraus wir haben eine Fahrradabgabe.
00:23:44: Wir sind immer woanders losgefahren und in Chemnitz wieder gelandet.
00:23:47: Das heißt, wir müssten erst mal alle Radfahrer und alle Räder zum Startort transportieren.
00:23:52: Die Fahrradfahrer, das war kein Problem, da haben wir einen Sonntezug gechartert.
00:23:55: Sind mit denen dahin gefahren aber die Rädern mussten auch dahin.
00:23:57: Und es ist ein spezieller Prozess der über zwei drei Tage dauert, die alle ordnungsgemäß zu verladen weil so eine Fahrrad geht ab fünf tausend Euro los.
00:24:04: Das kann man ja einfach irgendwo hinhängen.
00:24:06: Das muss man schon in Watte einpacken Und wir haben da immer so zwei, drei Verladetage und natürlich ist es für uns unwahrscheinlich wichtig zu wissen wann die Radfahrer kommen weil sie geben dort auch ihr Gepäck ab.
00:24:15: Die holen ihre Startunterlagen und geben das Fahrrad ab und da haben wir dieses Jahr getestet.
00:24:20: jetzt heißt die Firma richtig Claudie hilft mir aber du weißt jetzt auch nicht nur den Namen Und die haben uns einen Avatar gebaut, da konnten dann die Radfahrer, der jetzt noch aktiv ist, auf unsere Homepage gehen.
00:24:33: Der Avatar sieht rein zufällig so ein bisschen aus wie ich, redet natürlich nicht in dem Extrem VI sondern hat eine sehr angenehme Sprachfunktion und... Dort konnte man dann diesen Slot der Fahrradabgabe buchen und das war verbunden mit einem Kalender.
00:24:46: Es ist wahrscheinlich keine total hohe Wissenschaft, aber es hat Spaß gemacht!
00:24:50: Wir haben natürlich Leute auf die Seite gezogen – das war natürlich für die Firma super sich da zu präsentieren.
00:24:55: Und wir wussten natürlich am Dienstag kommen eben siebzen Uhr ganz viele Räder abgeben und dafür achtzehn Uhr bitte weniger.
00:25:02: Da konnten wir unsere Prozesse etwas besser darauf abstellen bzw.
00:25:07: für nächstes Jahr Erfahrungen sammeln.
00:25:10: Und dieser Avatar erzählt natürlich nebenbei noch, wir haben den gefüttert.
00:25:13: Also mit die KI gefüttern mit Wissen über den European Peace Ride.
00:25:16: also man kann denen auch zum Peace Ride alles befragen und das wird nächstes Jahr wo es zu meiner Hoffnung auch derjenige sein vielleicht auch weibliches Mitglied aus unserem Team Das kann man ja dann verändern oder die durch die Präsentation für die Radfahrerin denn durchführen wird und somit sind das immer so ein bisschen Anwendungen, die zu uns passen.
00:25:37: Ein bisschen lustig wird ein bisschen verrückt.
00:25:41: Das ist aber auch das ganze Projekt und im Endeffekt, das Ziel ist immer wieder neue Märkte zu erlisen, aber auch um effektiver zu werden.
00:25:49: also ich will eigentlich mich um Prozesse nicht kümmern sondern ich möchte gerne inhaltlich mehr arbeiten.
00:25:56: Ich möchte halt weg davon Dinge zu tun wo man sehr fleißig sein muss und wie Zeit braucht.
00:26:02: Sondern ich würde die gerne am inhaltlichen Arbeiten.
00:26:05: da kann die KI einen riesiger Mitarbeiter sein, also effektiver Mitarbeiter oder Mitarbeiterin je nachdem.
00:26:12: Ich finde das total spannend wie ihr das erzählt weil es zeigt irgendwie dass die Digitalisierung sozusagen nicht einfach nur so delegiert und Schranken aufmacht und man lässt sozusagen seine Kunden oder die Teilnehmenden in eurem Fall dann ein bisschen vor der Tür stehen sondern ihr schafft einen großen Community Raum indem sich irgendwie alle finden können, indem sie neue Infos kriegen die technischen Sachen irgendwie erklärt bekommen.
00:26:38: für einen Fahrer, also sehr beeindruckend finde ich das auf alle Fälle.
00:26:42: Und ich bin natürlich auch gespannt ob der dann sexisch versteht?
00:26:45: Der Avatar, das wäre natürlich sehr witzig genau!
00:26:51: Wir haben bei vielen Unternehmen ein sehr komplexes Produkt oder eine sehr komplexe Dienstleistung und das war auch beim European Peace Ride so... Das war halt in drei Worten Schwer zu erklären, wir haben uns immer schwer getan mit wie beschreiben wir es denn?
00:27:06: Wie kommt denn der Klans des Ganzen eben auch dieses interkulturelle und was alles dahintersteckt.
00:27:11: Wie kommt das raus?
00:27:12: Und da ist so ein Avatar natürlich... Das ist ein Geschenk.
00:27:16: also man kann diese Komplexität dort drinnen viel viel besser abbilden weil man ja Es ist ja als würde mal mit einem echten Menschen sprechen.
00:27:24: Man stellt die Frage und wir haben also die KI gefüttert mit dem echten Text.
00:27:29: Also der Kai hat im Prinzip Modell gestanden, sozusagen mündlich.
00:27:33: Und ich habe einfach seine gesprochenen Worte in Texte umgewandelt und der KI gefüttert.
00:27:38: Das heißt also wir haben den Kai gecloned, dupliziert!
00:27:43: Und das geht zu adaptieren für viele Unternehmen die auch ein hochkomplexes Thema haben, die eine hoch komplexe Dienstleistung haben oder ein Produkt.
00:27:51: Kenne da schon einige, die gesagt haben, das wäre auch das Richtige für mich.
00:27:55: Weil ich eben immer in Erklärungsnot komme mit meinen komischen Datenblättern oder weil es nicht verstanden wird in der richtigen Form und das haben wir hier am Prinzip ausgeschaltet an dieser Stelle.
00:28:05: Also das hast du super zusammengefasst, es ist ja so dass wenn gibt mir eine Bühne.
00:28:08: Gibt mir eine Kamera, gibt mir Licht und ich kann auf einer Bühnen zweihundert Menschen mit einem Pitch begeistert.
00:28:13: Das kriege ich hin!
00:28:15: Aber... Ich bin auch mal krank, ich bin mal im Urlaub und es gibt ja auch Menschen die jetzt in der Veranstaltung sind wo kein Winkler vorne auf einer bühne steht und spricht.
00:28:21: Sondern es gibt hier auch Menschen, die sich einfach von sich aus entrin sich interessieren Und denen muss man natürlich das Produkt genauso erklären und die stellen manchmal Fragen wo ich mich denke Krass, das hat mich ja noch niemand gefragt und da ist natürlich ein gut gefütterter Avatar wirklich in Segen.
00:28:35: In der Zahnarztpraxis ist es wesentlich unkomplizierter weil dort geht's um Terminvergabe und ja nein oder sowas aber bei uns schon.
00:28:42: also ich bin dem Avatar sehr dankbar dass er zu jeder Tageszeit im Prinzip das erzählt was ich auch gerne erzählen und das ist eine Anwendung von KI.
00:28:52: die ist eben gut weil ich damit auch Bevölkerungsgruppen erreiche die eben auf der anderen Seite der Welt sind oder eben wenn ich schlafe Dinge wissen wollen.
00:29:00: Wenn wir noch mal so die gesamte Beratung anschauen, Kai an welchem Moment gab es für dich so den größten Aha-Moment wo du vielleicht gesagt hast ja jetzt ist mir irgendwie hier nochmal eine neue Perspektive irgendwie aufgefallen oder gab's dir nur kontinuierlich sozusagen in diesen ganzen vielen Schritten die wir jetzt gehört haben?
00:29:20: Also erstmal ist der Claude ein sehr nerviger Mensch und das meine Stoße aus dem Positiven.
00:29:24: Also die kommt ja permanent mit irgendwas um die Ecke, wo man dann denkt jetzt nicht schon wird das überrumbelt mich gerade ein bisschen.
00:29:29: auf der anderen Seite bin ich drei Sekunden später Feuer und Flamme weil es halt Möglichkeiten öffnet.
00:29:34: also von daher ist die Beratung irgendwie kontinuierlich.
00:29:36: Die ist immer wieder da Von daher ist das... Jetzt will ich gar keine Werbung für das Zukunftzentrum machen.
00:29:41: aber im Endeffekt muss man mal sagen wenn solche Institutionen nicht gäbe würde man diese Möglichkeiten ja auch nicht haben.
00:29:47: und dann muss man ja auch ganz offen sagen dass es kostet ja auch nichts.
00:29:50: also das ist ja auch geil.
00:29:51: man kommt so in Bezieh kommt man zu einer Beratung und zur Weiterführungszusammenarbeit, die man sich wahrscheinlich auch teuer erkaufen kann indem wir Firmen beschäftigt, die da viel Geld dafür nehmen.
00:30:03: Ohne dass ich das jetzt in Abrede stellen will aber die dann doch sage ich mal nur ein komplexes kleines Problem lösen können.
00:30:08: und hier haben wir vielleicht mal die komplette Bandbreite die man nutzen kann weil wir eben auch einen Produkt haben was man nicht in drei Minuten erklärt kriegt.
00:30:16: also von daher ist das glaube ich in der Zusammenarbeit mit Claudia ihre eigene Nullgier die dann ansteckend ist.
00:30:22: Also was jetzt hier bei dem Projekt auch extrem gut funktioniert, ist natürlich dass du immer auf der Suche nach Netzwerken bist.
00:30:29: Das heißt wir können immer Kooperationen irgendwo finden und den Austausch von einem Unternehmen oder eines Projekts ins andere erfinden.
00:30:38: Da seid ihr ja extrem offen dafür.
00:30:39: Das liegt wahrscheinlich auch ein bisschen in der Art des Projektes.
00:30:43: Ihr seid halt sehr offen für neue Ideen im Zukunftzentrum natürlich auf fruchtbaren Boden, weil wir sehr viel mit Kooperationen auch arbeiten.
00:30:51: Sehr viel mit Unterstützung und anderen Projekten.
00:30:54: Und ja das ist das was eben auch gemeinsam Veranstaltungen besuchen, Messenbesuchung.
00:30:59: Da holt man sich auch immer mal wieder eine Idee und eben auch das Einbeziehen von Kooperationspartnern oder jungen Unternehmen die eben auch eine Perspektive suchen.
00:31:08: Das finde ich ganz toll.
00:31:09: also es zeigt hier das ist perfekt.
00:31:12: Das haben wir sonst auch nicht immer.
00:31:13: Das ist bei euch wunderbar!
00:31:16: Und wenn ihr zum Beispiel irgendwie abends in der Kneipe am Dresen stehen würdet und neben euch ist jemand, der auch irgendwie ein Start-up im KMU oder ein kleines Unternehmen hat.
00:31:26: Was würdest du empfehlen?
00:31:27: Dass sie vielleicht sich auch auf den Weg machen und ja die Veränderung angehen.
00:31:32: also gibt es da Sachen auf die man besonders achten muss oder was man tun sollte.
00:31:39: Also ich merke jetzt, dass sich das Thema auch automatisch schon durchsetzt.
00:31:44: Man kommt ja an manchen Prozessen überhaupt nicht mehr vorbei.
00:31:46: also nehmen wir mal das Thema E-Rechnung ne?
00:31:48: Das ist ja nur ab nächstes Jahr ein total präsentes Thema und hat jetzt noch nicht viel mit KI zu tun wird aber immermehr in irgendwelchen Systemen durch die Digitalisierung da irgendwie vorangetrieben und die Menschen machen es nutzbar aufgrund des Fachkräftemanges das merkt man.
00:32:03: was ich Empfehle ist halt immer wieder, also wie soll ich das erklären?
00:32:08: Wir nutzen ja wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs.
00:32:11: Wir nutzen überhaupt gar nicht das was alles geht und auch im negativen Bereich wird der Einiges möglich sein.
00:32:16: Also da wird ja auch nochmal eine Überraschung hinauf uns zukommen, die uns dann nicht so gefallen.
00:32:20: aber ich empfehle... immer neugierig zu bleiben, ich empfehle immer zu vernetzbergen.
00:32:25: Ich empfehl immer über einen Teller anzugucken und ich empfehl auch immer Dinge nicht auszuschließen weil mich erschreckt das manchmal wenn innovative Firmen dann trotzdem so in kleineren Bereichen ja wo ich mir dann sage na hier ist dann doch noch die Technik von vor dreißig Jahren drinne Und das erlebe ich sehr, sehr häufig mittlerweile.
00:32:44: Wo ich mir denke Mensch, da sind riesen Buden, da ist ein Riesenfirm.
00:32:47: Die müssen es doch eigentlich bringen und man macht den dann irgendwie als kleiner irgendwas vor.
00:32:52: Und daran merkt man dass dann doch viele Menschen eben auch ja in so einem Sicherheitsdenken drin sind.
00:32:58: Das haben wir immer so gemacht und das war schon immer erfolgreich.
00:33:00: Das hat mich auch selber noch.
00:33:01: Das wird die Cloud ja bestätigen.
00:33:03: also wir haben immer noch Mitarbeiter.
00:33:05: wenn denn seine Excel-Liste dazu schossen wird is der kindmännisch?
00:33:08: Und dann muss ich denen auch permanent wieder sagen Also eigentlich muss ich dem die Äxtelste mal irgendwann wegnehmen und sagen so, jetzt ist es mal so.
00:33:15: Und die arbeiten ja dann richtig dagegen.
00:33:17: also wenn sie von was nicht überzeugt sind zeigen die dir auch immer wieder dass das alte doch sich bewährt hat.
00:33:24: Man kann diesen Ölgie und diese Offenheit kann man ja niemandem beibringen, man kann nur immer wieder ermutigen, dass die mal vertrauen sollen und dass es eh uns irgendwann einholt.
00:33:31: Das holt uns her.
00:33:33: Ich bin mir sicher wenn wir da einen asiatischen oder amerikanischen Raum gucken hier meilenweit entfernt von innovativen Sachen als dort, das wird uns einholen.
00:33:46: Claudia, hast du vielleicht einen Rat auch so aus der Personalentwicklung?
00:33:51: Aus der Zukunftszentrenperspektive?
00:33:53: Ein Rat an Leute die jetzt vielleicht zuhören und denken ach Mensch bin ich nicht ganz so sicher was so der erste Schritt sein müsste oder sollte.
00:34:01: also erfahrungsgemäß hilft es uns ja wenn wir nicht das große gleich sofort beginnen sondern Schritt für Schritt gehen.
00:34:09: Das ist, also das wäre auch meine Empfehlung.
00:34:11: Weil ich auch grundsätzlich habe ich Verständnis für Menschen die gerne das erhalten was ja lange funktioniert hat.
00:34:16: Das hat uns ja auch vor viel schlechten Dingen bewahrt, die Menschheit.
00:34:21: Also diese Eigenschaft ist ganz wichtig und deswegen wollen wir also die vielleicht einen Schritt langsamer gehen nicht überrollen.
00:34:28: dass wir aber nicht immer so weitermachen können wie man es bisher gemacht haben ist...also das ist ganz sicher Die Innovation braucht es, sonst wird man immer noch mit der Pferdekutsche reisen.
00:34:37: Das ist also ganz klar!
00:34:40: Es braucht ein gutes Gleichgewicht zwischen wir gehen vorwärts und wir halten Dinge stabil.
00:34:45: Wir dürfen den Mitarbeitern keine Angst machen – das ist extrem wichtig.
00:34:50: Sonst verlieren wir alle unterwegs und dann werden die Widerstände immer größer.
00:34:54: Also Schritt für Schritt aber es braucht eben immer den Treiber, der sagt jetzt gehen wir wieder einen Schritt, wieder einen Schritt, wieder einschritt und dann ist es zumindest angefangen.
00:35:04: Bitte, bitte!
00:35:04: Wir müssen immer erst die Prozesse im Hintergrund angucken.
00:35:07: Es nützt nichts zu Digitalisieren einfach um das Digitalisationswählen.
00:35:11: Das geht schief und eine KI kann erst dann effektiv sein wenn die Basis oder der Daten gut ist.
00:35:17: Wenn ein Prozess gut ist ansonsten shit in, shit out oder wie sagt man immer genau?
00:35:22: Das bringt sonst nichts und das hatten wir auch schon häufig und dann kann man natürlich danach drauf schimpfen.
00:35:27: Dann hat es nicht funktioniert und das ist ganz wichtig.
00:35:30: wirklich so wie wir's hier gemacht haben Rollen klären, Prozesse klären und dann die Technik drauf setzen.
00:35:36: Und auch hier... Es geht doch immer weiter!
00:35:38: Das ist ein Prozess der nie stoppt.
00:35:40: also wir müssen jetzt auch den nächsten Schritt gehen das nächste Projekt.
00:35:43: Also man ist da nicht fertig nur weil mal jetzt ein was angegangen ist ist man dann nicht fertig.
00:35:49: Wir haben ja vieles gerade der virtuelle Raum der ist aber weit noch nicht fertig.
00:35:52: da sind wir absolut in den Kinderschulen.
00:35:55: Was ich aber zur Claudia noch ergänzt zu sagen würde Ja, also ich bin sehr offen für Innovationen und neue Dinge.
00:36:01: Man muss auch das Grundobjekt um was es geht trotzdem auch ein bisschen analog halten.
00:36:06: manchmal weil... Ich komme ja noch aus der Veranstaltung Musikbranche.
00:36:11: Also irgendwie muss dann auch am Dresden das Bier nach Bioschmecken und die Gitarre muss irgendwie noch wehtun wenn man den ganzen Abend gespielt hat.
00:36:17: Und genauso dass bei uns, also ohne die Radfahrt Die Analog auf der Straße stattfindet, ohne die Begeisterung, ohne das Tatsi.
00:36:24: Also ich so gerne Teams Meetings mag Das kritisiert die Cloud ja sehr oft bei mir, sage ich trotzdem ist es für mich wichtig die Menschen zu riechen, zu sehen vielleicht auch mal anzufassen.
00:36:37: dieses zu spüren, also man muss trotzdem in dieser analogen Welt auch noch zu Hause sein und die Begeisterungsfähigkeit für Projekte mitbringen.
00:36:44: Und das ist traurig.
00:36:45: Deswegen sitze ich manchmal total sinnloserweise im Auto und fahre sechshundert Kilometer um eine Stunde ein Meeting zu machen weil es mir aber wichtig ist dem oder derjenigen in den Augen zu gucken.
00:36:54: Diese Begeistersfähigkeit und diese Leidenschaft brauchen wir für die Projekten.
00:36:57: ansonsten macht auch jede KI und jede Digitalisierung, die macht dann das Projekt nicht besser.
00:37:02: Mir geht's immer darum dass er mir hilft, dass er mich unterstützt noch viel mehr Zeitraum gibt, um die kreativen Denkprozesse umzusetzen und dass ich eben nicht mit Belegsuche für den Buchhalter beschäftigt bin.
00:37:15: Extrem wichtig auf dem Weg ob das KI ist oder erst mal eine Digitalisierung sind die kleinen Erfolgserlebnisse zwischendurch?
00:37:23: Das muss man auch den Mitarbeitern gönnen und die muss man dann ganz kurz mal würdigen und nicht immer gleich sofort weiter rennen sondern Man zu spüren, das hat mir jetzt gerade einen halben Tag eingebracht.
00:37:35: Zeitersparnis!
00:37:35: Das hat mich ja jetzt gerade in neuen Kunde eingebracht weil der sich plötzlich interessiert, weil es eben digital ist oder weil irgendwas anderes geht was vorher nicht ging.
00:37:45: und die kleinen Erfolge führen auch dazu dass man Mut hat dann den nächsten Schritt wiederzugehen.
00:37:49: also das ist auch kluber ganz wichtig.
00:37:50: Sehr guter Punkt.
00:37:52: Wir sind in großen Schritten jetzt schon auf der Zielgeraden unserer interessanten Runde hier und ich würde euch gerne als Abschlussfrage fragen, wenn wir uns in fünf Jahren hier wieder treffen würden.
00:38:05: Welche Veränderungen erwartet ihr im Bezug auf KI in der Arbeitswelt in dieser Zeit?
00:38:11: Ich muss ein bisschen lachen, weil unsere Bürgermeister ausgefragt wurden.
00:38:15: Wird Chemnitz-Zwurzel-Zieb und er sagt, er wünscht sich einen ICE an den Schluss und er glaubt, dass es nimmt mir und sagt... Bei mir fliegen da Roboter rum und bei mir ist das so.
00:38:24: Unser Bürgermeister will mit dem Zug fahren!
00:38:26: Ich bin da schlecht dafür, ich bin zu schlecht weil ich kenne mich jetzt... Ich bin offen für alles und ich glaube die Entwicklung wird rasant gehen.
00:38:32: Das ist eine Exponential-Gleichung.
00:38:34: Je mehr Leute dann sich mit dem Thema beschäftigen Digitalisierung und KI in der Arbeitswelt es zu.
00:38:39: mehr Erleichterungen wird es geben.
00:38:41: Ich würde gerne wirklich alles auslagen, was einfach nur nervt und anstrengend ist.
00:38:46: Und ich würde das viel mehr visualisierbar machen.
00:38:49: Ich habe nur die eine Angst, dass wenn man sich auf dem einen Bereich Freizeitschaft hat, dass man das ein bisschen mit anderen Dingen dann wieder zumüllt.
00:38:55: Dass man dann genauso gehetzt und gestresst unterwegs ist.
00:39:04: damit wir auch Zeiträume wieder bekommen, die anreisen und die Transferwege nehmen.
00:39:10: Das wünsche ich mir auch persönlich weil es einfach ist ein Thema, das interessiert mich sehr.
00:39:16: Im Arbeitsprozess, wir sprechen so oft von New Work also ich weiß nicht, ich mochte dieses Thema auch zwischen Durchstand irgendwann gar nicht mehr und dort ist ja wirklich ... Die Ursprungsidee des New Work is' ja wirklich dass wird zwanzig Prozent unserer Arbeit für kreative Prozesse verwenden dürfen
00:39:32: d.h.,
00:39:33: Die Chance steht momentan gut, dass wir durch das weggeben von dummen Arbeiten an die KI wirklich auch diese zwanzig Prozent kreativen Raum wiederbekommen.
00:39:42: Jeder von uns und das wird es richtig gut finden wenn man das dann nicht in der Kaffeeküche verbringt oder mit noch mehr irgendwelchen Dingen, die wir nicht füllen mit sinnvollen Sachen sondern aus jedem von uns dann auch neue Ideen rausfallen.
00:39:56: Verbesserung für Arbeit Innovation also da hat jeder was im Kopf Und das muss dann vorangebracht werden.
00:40:02: Das ist auch die Idee von New Work und für den Weiterbildungsbereich, der unbedingt dazugehört weil wir brauchen sehr viel Qualifizierung Weiterbildung da wünsche ich mir wirklich hologramme Avatare also da wünschte ich mir einfach noch den Schritt mehr die Ergänzung und nicht dass ersetzen Die Ergänsung zur natürlichen Person das wünsche Ich mich richtig sehr das wünschen wir auch für die Schulen.
00:40:25: ich möchte keinen Ausfall mehr das zieht sich über Also das zieht sich von der Grundbildung bis hin in die Qualifizierung in den Betrieben hin, dass ich mir das wünschen würde.
00:40:34: Super!
00:40:35: Ja also... Ich höre ein starkes Plädoyer für Kreativität, die ermöglicht werden kann wenn man sozusagen die lästigen Arbeiten sinnvoll delegieren kann.
00:40:43: Das finde ich einen super Gedanken.
00:40:45: Und auch, dass die Arbeit nicht ausgehen wird.
00:40:48: Das ist glaube ich jetzt auch so in der Runde deutlich geworden, dass da keiner wahnsinnig viel Bedenken haben muss, das die Jobs alle wegfallen sondern es ist die Frage wie wir damit umgehen.
00:40:59: und genau wenn's in Kreativität und in neue optimistische Zukunft geht dann klingt das auf alle Fälle nach einem super Gedanken.
00:41:07: Kai, Claudia!
00:41:08: Ganz herzlichen Dank, das war eine extrem spannende Runde.
00:41:11: Es hat wahnsinnige Spaß gemacht und ich bin gespannt wie es bei euch weitergeht.
00:41:15: Vielen Dank.
00:41:15: Wir haben zu danken.
00:41:17: Alles klar,
00:41:18: bis
00:41:22: dann!
00:41:31: Hier in der Zukunftsmusik.
Neuer Kommentar