(DF)KI – Made in Germany seit 1988

Shownotes

In dieser Episode reden wir über die Brücke zwischen KI-Forschung in Deutschland und konkrete Anwendungen in Unternehmen. Wir sprechen mit Dr. Sönke Knoch vom DFKI über Industrie 4.0 und aktuelle KI-Anwendungen in der Industrie. Unser Interesse ist zu erfahren, wie auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von Forschungspartnerschaften profitieren können und wie die Zukunftszentren mit dem RZzKI im DFKI eingebettet sind. Unter dem Slogan „KI für den Menschen“ forscht und entwickelt das DFKI als anwendungsorientiertes Forschungszentrum in Kooperation mit Wirtschaftspartnern gemeinsame Lösungen für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie. Und das bereits seit 1988. Ein aktuelles Highlight der Forschung ist das open source Sprachmodell Soofi, dass zusammen mit anderen Partnern am DFKI entwickelt wird. Sönke erklärt anhand konkreter Beispiele, wie KI unsere Arbeitswelt verändert und welche Potenziale sie für den Wirtschaftsstandort Deutschland bietet. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit mit einem Hersteller von Heizungsanlagen für Industriehallen: Mithilfe eines digitalen Zwillings von Hallen und Heizkörpern konnten Planung, Positionierung und Optimierung der Heizgeräte verbessert werden. Ziel war es, den Energiebedarf bedarfsgerecht und ressourcenschonend zu steuern. Die daraus entwickelte Software ist Open Source und kann nun auch von anderen genutzt werden, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Gleich reinhören und erfahren, welche Vorteile die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und den Zukunftszentren haben!

Links:

Die Projektpartner des ZZA:

Kontakt:

Das Projekt “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” (ZZA) wird im Rahmen des Programms “Zukunftszentren” durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds PLUS (ESF Plus) gefördert. Das “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.

Transkript anzeigen

00:00:06: Herzlich willkommen zur Podcast-Reihe Zukunftsmusik, ein Podcast vom Zentrum Zukunft der Arbeitswelt.

00:00:13: Schön es ihr dabei

00:00:14: seid!

00:00:23: Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge in unserer Zukunftsmusik.

00:00:26: Schön dass Ihr wieder mit dabei seid.

00:00:29: In den letzten dreizehn Folgen haben wir euch die zwölf regionalen Zukunftszentren und das Haus der Selbstständigen anhand konkreter Praxisbeispieler aus Unternehmen vorgestellt.

00:00:39: Ab jetzt wollen wir unseren Blick etwas erweitern.

00:00:42: Wir sprechen weiterhin über die Zukunft der Arbeit, fokussieren uns aber auf neue Themen, die wir aus verschiedenen Blickwicken betrachten und diskutieren werden.

00:00:53: Mit dabei ist wieder meine geschätzte Kollegin Tanja.

00:00:56: Hallo Tanja!

00:00:57: Hallo Martin!

00:00:59: Tanja, wir sind ja heute im Saarland unterwegs und kleine Schätzfrage für dich als Berlinerin welches Bundesland hat mehr Einwohner?

00:01:06: das Saarlands oder Berlin?

00:01:10: Also man sagt ja, dass Saarland ist das kleinste Bundesland.

00:01:14: Aber nicht von der Fläche... also von der fläche ist es größer als Berlin.

00:01:19: Also würde ich sagen hat Berlin mehr Einwohner?

00:01:21: Richtig genau!

00:01:22: Berlin knapp vier Millionen und im Saarlands habe ich zumindest bei mir mal kurz geguckt sind's ungefähr eine Million Einwohners, um einiges größer.

00:01:30: Wir schauen heute in unserer Folge, wir wollen danach fragen wie es in Deutschland die Wirtschaft durch Wissenschaft im Bezug auf die künstliche Intelligenz unterstützt wird.

00:01:40: Durch die mediale Aufmerksamkeitsökonomie neigen wir ja oft dazu zu glauben dass alles was im Bereich KI passiert in Amerika oder China stattfindet und nur dort.

00:01:51: dabei haben wir aber in Deutschland viele spannende Orte im Bereich der Forschung Und an einem dieser Orte sind wir heute.

00:02:00: Wir besuchen virtuell das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, kurz DFKI.

00:02:06: Von dort ist Dr.

00:02:07: Sönke Knoch mit bei uns in der Runde.

00:02:09: Sünke ist promovierter Wirtschaftsinformatiker und seit mehr als zehn Jahren am DFKI beschäftigt, an dem auch das Regionale Zukunftszentrum Saarland- und Rheinland-Pfalz angekoppelt ist dessen Leitung erinnert hat.

00:02:21: Er forscht zu den Themen Industrie Vier Null und KI in der Arbeitswelt.

00:02:25: Hallo Sönke, schön dass du bei uns in der Zukunft Musik dabei bist!

00:02:29: Ja hallo zusammen, ich freu mich auch.

00:02:31: SönKE,

00:02:31: fast bei dir vor der Haustür ist der SV Elversberg in die Bundesliga aufgestiegen.

00:02:36: Elversberg hat siebentausend Fünfhundert Einwohnern und keinen Bahnhof.

00:02:40: Das Stadion fast ungefähr zehntausend Zuschauer, seid ihr schon angefragt worden ob ihr das Ticketing oder die Logistik beim SVE verbessern könnt?

00:02:48: Bisher tatsächlich noch nicht.

00:02:50: Aber ja, das war ein großes Ereignis hier.

00:02:52: Wären wir sogar zwei Fußball-Clubs aber die Ellersberger Fans haben sich auf jeden Fall sehr gefreut dass es funktioniert hat.

00:02:59: Das DFKI, wo du ja Mitarbeiter bist, wurde schon in den Kaiserslautern und Saarbrücken gegründet.

00:03:07: Es ist also fast vierzig Jahre alt.

00:03:09: es zeigt wie ich finde sehr schön dass KI in Deutschland eigentlich schon länger ein Thema ist und als wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen auch einen klaren praktischen Kurs verfolgt.

00:03:19: Ihr habt ja neunundzwanzig verschiedene Forschungsbereiche, zehn Kompetenzzentren und mehr als ein tausendsechsender Mitarbeiter.

00:03:27: Was sind denn für dich die Highlights bei euch?

00:03:31: Ja wir arbeiten sehr erfolgreich in vielen Forschungsprojekten mit der Industrie zusammen.

00:03:37: Ich glaube, das ist für uns als Forschungsinstitut sehr wichtig um zu wissen wo man die nächsten Schwerpunkte für die Forschung legen sollte und gleichzeitig eben den Anwendungshorizont nicht aus dem Auge zu verlieren.

00:03:50: Highlights sind sehr viele Forschungsbereiche mit verschiedenen Schwerpunkten.

00:03:56: ein Highlight ist sicherlich im Moment der Entwicklung in Rahmen von Sophie und Souveränes unabhängiges Sprachmodell entwickelt wird wo wir dabei sind.

00:04:05: anderes Highlight.

00:04:06: Sicherlich die maßgebende Mitarbeit an Industrie.

00:04:09: vier Punkt Null, wo wir stark beteiligt waren und mit Industrie- und anderen Forschungsinstitutionen zusammenarbeiten konnten an den Konzepten und das stark mitgestalten durften.

00:04:20: Das sind so paar Highlights.

00:04:21: Anderes Highlight oben in Bremen arbeiten die an Robotik für Maas Exploration auch total faszinierend unter Wasser Robotik.

00:04:29: Es gibt viele spannende Tätigkeitsbereiche im der künstlichen Intelligenz und dessener Anwendung

00:04:35: Kommt besonders gut bei den Unternehmen an.

00:04:37: von eurem Angebot, von einer Forschung?

00:04:39: Gut.

00:04:40: Das kann ich jetzt so ein bisschen aus der Zukunftszentrumwelt vielleicht ganz gut vertrachten weil wir da natürlich ganz stark den Kontakt suchen und auch ganz stark uns daran orientieren was die Unternehmen auch kurzfristig umtreibt.

00:04:54: So ein Forschungsprojekt ist üblicherweise drei Jahre lang.

00:04:57: das ist ein größerer Zeithorizont.

00:04:59: Da hat man oft mit etwas ausgereifteren Anwendungsfällen und Ideen zu tun.

00:05:05: im Zukunftszentrum Kosmos ist es ein bisschen anders.

00:05:07: Da ist es wirklich so, dass das was gerade so aktuell in den Köpfen ist müssen wir irgendwie versuchen zu beantworten und da sind natürlich die Themen aktuell.

00:05:17: ja wie kann ich irgendwie effizienter werden durch künstliche Intelligenz?

00:05:23: Viele haben das jetzt irgendwie so aufgeschnappt, auch aus den Medien und suchen da bei uns die Möglichkeit erstmal einfach ein bisschen grundsätzlich aufgeschlaut zu werden zur künstlichen Intelligenz.

00:05:34: Und dann auch begleitet zu werden dabei nach Anwendungsferien im eigenen Unternehmen zu suchen, die auch wirklich sinnvoll und nützlich sind.

00:05:41: Und ist der Unterschied zwischen den Zukunftszentren und der Forschung, die er macht sehr groß?

00:05:46: oder gibt es auch immer mal wieder so Themen und Bereiche wo das Ganze auch mal wieder sich verwischt?

00:05:52: Und Sachen aus dem DFKI Kosmos sozusagen in die Zukunfts-Zentren gehen.

00:05:56: Ja tatsächlich passiert das.

00:05:58: also es gibt Fälle wo's eher auseinander geht dass sage ich mal wo man wirklich eher Dabei gut unterwegs ist, wenn man auch wird kommerziellen Lösungen arbeitet mit auf dem Markt verfügbaren Anwendungen.

00:06:10: Das ist für uns in der Forschung häufig eher zweitrangig.

00:06:13: aber wenn ein Unternehmen natürlich am liebsten gestern, sag ich mal, mit einer Lösung anfangen möchte oder vielleicht sogar schon eine Lösung integriert hat dann das natürlich sinnvoll darauf aufzusetzen und sind wir sehr anwendungsorientiert.

00:06:25: Anders ist es, wenn wir vielleicht Ergebnisse die wir aus Forschungsprojekten haben einbringen können.

00:06:30: Beispielsweise haben wir hier unser Brücken auch eine größere ehemalige Produktionshalle in der wir Platz haben für Forschung und Forschungstechnik-Demonstratoren, bei dem wir auch öfters mal unsere Zukunftszentren Workshops durchführen und da ist schon vorgekommen dass dann eine einzelne Demo gesehen wurde, inspiriert hat und begefragt worden.

00:06:53: Das war ein ganz konkreter Fall, ist ja auch öffentlich beschrieben worden auf der Seite der Zukunftzentren mit Akkuguss die halt bei uns die Drohne gesehen haben, die da eigentlich so eine Aufgabe hatte einen Blickwinkel in einer Kamera einzunehmen den Roboter nicht sehen kann wenn Roboter auf dem Hindernis zufährt oder als so die Ideen standen er kann ihn nicht eigentlich bei unserem Lager rumfliegen und bei der Inventarisierung helfen Und tatsächlich haben wir das dann bei denen ausprobiert.

00:07:17: Das war so eine Geschichte, wo tatsächlich ein Forschungsergebnis die Brücke geschafft hat in so einer Beratung und daraus ist auch eine Idee entstanden, die Akkugus für sich weiterverfolgt hat.

00:07:27: Ja, ich kann mich an das Video erinnern.

00:07:29: Das war total spannender Beratungsfall.

00:07:32: Du hast ja gerade schon so viel angesprochen.

00:07:35: Das KI-Sprachmodell, dass ja mit dem DFKI zusammen mit anderen Partnern als Open Source entwickelt wird... Hat das auch gelesen?

00:07:44: Fand es total spannend!

00:07:45: Das ist zwar nicht deine Forschung aber kannst du da noch ein bisschen was drüber erzählen?

00:07:49: also kann man sich das tatsächlich so vorstellen wie ein ChatGPT Alternative oder Wie wird das gebaut und wie soll es dann genutzt werden können?

00:07:58: Genau.

00:07:58: Die Idee ist tatsächlich die Entwicklung eines eigenen KI-Sprachmodells, dass sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen also wirklich auf der breiten Ebene zur Verfügung gestellt wird als auch im Source Modell.

00:08:11: Also das Problem ist ja, dass die ganzen anderen Modelle häufig entweder weil's ein kommerzieller Hintergrund ist, also Geschäftsgeheimnis nicht offen gelegt wird, wie sie eigentlich genau trainiert wurden was da so drinnen steckt und dass einfach nicht dokumentiert wurde.

00:08:26: Zum Teil natürlich auch aufgrund der Komplexität kann man die Modelle nicht überschauen, das nochmal ein anderer Aspekt.

00:08:31: aber hier geht es wirklich eher darum offen zu legen wie dieses Modell entsteht, wie es trainiert wird.

00:08:35: ja dann so viel ist halt das Schöne das gefördert werden Forschungsinstitute zusammen mit Start-ups die jetzt daran arbeiten so einen Modell nach diesen offenen Open Source Prinzipien zu entwickeln zur Verfügung zu stellen Zusätzlich auch ein Riesening Modell entstehen also wirklich ein leistungsfähiges Gesamtsystem.

00:08:56: Mit dem Ziel, für praktische Anwendungsfälle mit agentischer KI-Lösung anzubieten die dann auch insgesamt der Öffentlichkeit und der Welt zur Verfügung gestellt werden soll.

00:09:09: das war auch ein Modell Ja, was tatsächlich europäisch sein wird und somit unabhängig ist, souverän transparent entwickelt.

00:09:18: Und anders als die Modelle, die sonst so auf dem Markt etabliert sind da unterwegs ist und auch wirklich nochmal die Möglichkeit hat dann eine Alternative anzubieten.

00:09:28: Kannst du da ein Zeitfenster schon nennen?

00:09:30: Also wann das auf den Markt kommt?

00:09:32: Das kann ich jetzt nicht wasserfest versprechen muss ich es auch sagen.

00:09:37: aber soweit Ich weiß Plan die schon das auch dieses Jahr fertigzustellen, soweit ich weiß ja.

00:09:42: Also ich denke da können wir schon mit ersten Releases in der Zukunft rechnen.

00:09:47: also dass ist ja eh eine Geschwindigkeit mit der das Ganze funktioniert.

00:09:51: wenn man da jetzt lange warten würde werden die Ergebnisse schon gar nicht mehr so spannend.

00:09:55: das heißt aktuell bin ich eigentlich auch ständig am Schauen ob es schon geht und ich glaube es wird nicht mehr lang dauern

00:10:02: sehr spannend.

00:10:03: Ich glaube, die Laufzeit war bis zum Sommer diesen Jahres.

00:10:07: Genau da wird dann wahrscheinlich das eine oder andere Ergebnis kommen.

00:10:10: Da bin ich auch mal gespannt!

00:10:11: Wir werden jetzt natürlich auch verlinken für Leute, die es interessiert und vielleicht ist es dann auch schon bald online.

00:10:17: Und wird dieses Modell denn kostenpflichtig sein?

00:10:20: Oder ist es denn auch frei zugänglich weil es diesen Open Source Gedanken auch verfolgt?

00:10:27: Also das Modell nehme ich mal an als ja geförderte Entwicklung wird frei zugenglich sein.

00:10:32: Inwiefern jetzt da eine vergleichbare Chatboard-Lösung reizugängig ist, das weiß ich natürlich nicht.

00:10:38: Weil es entstehen im Betrieb auch laufende Kosten.

00:10:41: also da weiß ich gar nicht aktuell was die Agenda genau vorschreibt.

00:10:46: aber das Modell an sich kann man ja dann herunterladen.

00:10:49: Es gibt die Möglichkeit dass selber zum Laufen zu bringen und ich hoffe mal dass man da irgendwie auch ne Möglichkeit findet das Reit zur Verfügung zu stellen.

00:10:59: Kenne aber den genauen Plan leider nicht.

00:11:02: Okay, man braucht am Ende auch finanzielle Ressourcen um es dann wieder weiterzuentwickeln.

00:11:07: Das ist ja auch wichtig.

00:11:09: Noch eine andere Frage Sönke wie oft sind KMU eigentlich Partner in den Projekten vom DFKI?

00:11:17: oder ist diese Kooperation mit den Zukunftzentren das erste Mal so eine größere Kopplung in Richtung kleine und mittlere Unternehmen?

00:11:29: Es ist schon so, dass lange Zeit auch die letzten Jahre in der Forschung verbringen durfte, so ein bisschen Revue passiere.

00:11:36: Dass häufig große Unternehmen im Konsortien Partner von Forschungsprojekten waren.

00:11:42: es gab dann schon eine Entwicklung das alle Förder gäbe als jetzt irgendwie BMFTR also Forschungsministerium Wirtschaftsministerium Auch dann Umweltministerium Arbeitsministerium ja sowieso durch die Zukunftzentren gesagt haben wir müssen den Mittelstand stärker fördern Und es gibt auch entsprechende Programme, also auf Landesebene auch noch mal zusätzlich.

00:12:05: Das heißt in den letzten Jahren haben wir auch verstärkt mit mittelständischen Unternehmen kooperiert und Forschungsvorhaben.

00:12:11: Auch manchmal im Konsortien gemischt aus großen und mittelstädtischen Unternehmen.

00:12:16: das ist halt zum Teil auch interessant dass man dann so ein Mix hat.

00:12:20: die Großen haben oft da vielleicht schon bisschen Vorsprungen, die können davon lernen.

00:12:26: Oder man hat vielleicht auch einen Zuglieferer oder ein Dienstleister, IT-Dienstleister der in der Lage ist, unseren Projekt Knowhow anzubieten und langfristig dann auch für eines.

00:12:35: Der Großunternehmen, da ein neues Geschäftsmodell aufzubauen.

00:12:38: also das ist in den letzten Jahren schon auch in den anderen Förderlinien stark zugenommen.

00:12:43: Ja,

00:12:45: zumal man ja wirklich schauen muss wie man die Zulieferer wieder mit der Großindustrie verzahnt damit da Lieferprozesse und so weiter funktionieren.

00:12:55: Und wenn man sich nur auf Industrie vier Null konzentriert und die weiter vorangehen und voran gehen und der Mittelstand nicht hinterher kommt entsteht denke ich mal ganz große Lücken.

00:13:06: kannst du aber auch noch einmal ganz kurz sagen Einmal, wie ihr als Forschungsinstitut profitiert davon mit kleinen und mittleren Unternehmen zusammenzuarbeiten.

00:13:16: Also zum Beispiel auch für Doktoranden

00:13:19: usw.,

00:13:19: warum ist das interessant?

00:13:20: Mit dieser Zielgruppe zu arbeiten und auch umgekehrt?

00:13:24: was haben die Kleinen und Mittleren Unternehmens?

00:13:27: Warum ist es wichtig für sie auch so einen Zugang zu bekommen zur Forschung zu Hochschulen?

00:13:35: Was ja auch oft für die eine Blackbox bleibt.

00:13:37: ne

00:13:38: Genau, für die Unternehmen ist es auf jeden Fall eine gute Möglichkeit in einem Forschungsrahmen Sachen auszuprobieren.

00:13:44: Das gilt ja generell für Formen der Forschung.

00:13:46: geht man Probleme oder Herausforderungen an, die generell schwierig zu lösen sind also die mit Risiko behaftet sind das heißt wirtschaftlich eine Gefahr darstellen wenn man sie im Tagesgeschäft lösen würde.

00:13:58: und gerade wenn man jetzt im Mittelstand mit etwas weniger Ressourcen klarkommen muss kleinere Teams kleine Abteilungen Dann ist natürlich deutlich schwieriger, sowas zu machen.

00:14:08: und da ist ein Forschungsvorm Möglichkeit.

00:14:12: Themen zu verfolgen und dann zu sehen ob sowas vielversprechend ist und weiterentwickelt werden kann.

00:14:19: Und für uns ist es auch sehr spannend.

00:14:21: ich kann vielleicht zwei Beispiele bringen um das bisschen greifbar zu machen.

00:14:24: Ja

00:14:24: das ist immer schön Beispiele sind aber schon.

00:14:26: da haben

00:14:27: wir nämlich einmal ist übrigens aus einer rccki zukunftszentren Beratung entstanden.

00:14:32: Wir haben einen Verweis gemacht auf einem Green AI Hub.

00:14:36: Das war vom Umweltministerium eine Initiative, wo ein sechsmonatiges Umsetzungsprojekt gefördert wurde.

00:14:43: Das war mit Firma Kübler aus Ludwigshafen die Hallenheizung herstellen und ja ... Die Idee hatten, mit ihren Daten irgendwie mehr anfangen zu wollen.

00:14:53: D.h.,

00:14:53: wie die Heizgeräte bei den Kunden produzieren Betriebsdaten.

00:14:57: Sie wollten daraus mehr rausziehen?

00:14:58: Mehr Info vielleicht in den Nutzen, denen sie auch mit dem Kunden teilen können Und wir konnten dann unsere Industrie vier Null Konzepte, die existierten aus den großen anderen Projekten da gut gewinnbringend einsetzen.

00:15:12: Das heißt, wir haben dort nochmal einen ganz speziellen Anwendungsfall und das ist dann für uns eben auch wieder spannend zu gucken.

00:15:20: können wir das übertragen auf so ein Bereich.

00:15:23: Wir haben dann digitalen Zwilling von diesen Heizgeräten gebaut, digitalen Zwilligen der Hallen so dass man am Ende aus Anwendersicht auf einem Dashboard leicht basierend auf Hallen und Hallenabschnitten sich die Verbrauchsdaten der Heizgeräte anschauen konnte.

00:15:39: Das ging soweit runter, das man auch sehen konnte.

00:15:42: wenn jetzt irgendwie einen Hallentor geöffnet wird fällt die Heiskurve ab.

00:15:46: Und dann kann ich später nachvollziehen okay hier hat irgendwas nicht gestimmt.

00:15:49: guckt mal nach Wenn ihr euch über hohe Heizkosten wundert da war das Tor zu lange auf.

00:15:53: tatsächlich ein Thema bei Hallen ja weil die Anlieferung eben erfordert das große Toreaufgehen.

00:15:58: Also all so Sachen konnten wir da gut umsetzen.

00:16:00: Und das natürlich dann auch wieder eine schöne Basis, wenn man diesen strukturierten Datenzugriff dann geschaffen hat mit KI-Dinge zu machen und vielleicht zu lernen wie kann man heizfrei verbessern?

00:16:12: Wir haben auch mit Documented Reality gearbeitet also haben Heizgeräte eingeblendet für die Planung in Hallen wo noch keine Geräte installiert sind.

00:16:22: Das war ein schönes kompaktes Projekt was uns dann natürlich und auch eine wissenschaftliche Veröffentlichung daraus hervorgegangen.

00:16:29: Das heißt für uns ist das dann verglichen mit so einem drei Jahresprojekt, auch für den Doktoranden nochmal Möglichkeit schnell in so einer ganz konkreten Anwendungsfall zu schauen ob so ein existierendes Konzept funktioniert und auch so eine Evolution Studie machen zu können über den Erfolg.

00:16:45: Und das war eigentlich eine ganz schöne Sache!

00:16:48: Man merkt halt, dass gleich so eine Selbstwirksamkeit da ist und man aus einer Labor-Situation rausgeht.

00:16:57: Kannst du aber noch mal für unsere Zuhörerin kurz erklären was ein digitaler Zwilling ist?

00:17:02: Das weiß vielleicht nicht jeder!

00:17:03: Ja gut, das ist im Prinzip die digitale Repräsentanz von Dingen in der realen Welt eben stark aus dem Industrie für Null Kosmos.

00:17:14: Das heißt, in der Produktion hat man Maschinen, man hat verschiedene Geräte bis runter zu Sensoren, Steuerungseinheiten und damit die miteinander sprechen können, damit ich auf Sensorinformation gut zugreifen kann, braucht das Ganze eine digitale Repräsentanz.

00:17:31: Das heisst brauche ne Schnittstelle, mit der ich aus einer Software auf die Daten zugreifeln kann, und die sollte idealerweise einheitlich beschrieben sein.

00:17:43: Und das hat man halt in Industrie für Null, es war bei uns eine längere Projektlinie der Basisprojekte.

00:17:49: da ist auch Open Source Software entstanden nennt sich Basics ist auch bei Eclipse verlinkt.

00:17:56: und ja mithilfe dieser kann man eben digitale Zwillinge realisieren und hat dann die Möglichkeit mit diesen Dingen zu interagieren.

00:18:05: also kann auch bis hin dazu gehen, dass man wirklich eine digitale komplette Repräsentanz hat inklusive dem visuellen.

00:18:13: Dass man zu einem echten Roboter nebenan einen virtuellen Roboterarm hat in drei D., der sich genauso bewegt wie die echte.

00:18:21: und wenn der echte noch nicht da ist, kann ich eben mit der Simulation auch die Inbetriebnahme des Roboters schon vorbereiten simulieren, kann die Arbeitsumgebung modellieren Also dass auch die in Betriebnahme der Technik leichter funktioniert.

00:18:37: und die Motivation des Ganzen war dabei.

00:18:40: Die Wandlungsfähigkeit, das heißt man hat ja bei der Industrie für null die Entwicklung unterstützt, dass die Produktion viel flexibler wird weil die Produkte sich häufiger ändern.

00:18:50: jeder möchte sein individuelles Produkt.

00:18:53: Und das ist so die Motiverzion warum digitale Zwillinge benötigt werden um das zu unterstützen.

00:19:00: also verstehe ich das richtig, dass man ganz viele Fehlerquellen damit vermeiden kann in der Praxis.

00:19:07: Weil man das schon vorher erkennt sieht und weiß wie viel Raumplatz ich brauche und was man vorher erst denn testen musste wirklich wenn es fertig gebaut ist und man vielleicht wieder von null anfangen muss.

00:19:22: Exakt!

00:19:23: Das ist der springende Punkt.

00:19:24: Wenn man die Dinge erst in der Realität anfängt zu testen benötigt das sehr viel Zeit, sehr viel Aufwand und die Idee ist eben das Simulativ sehr gut vorzubereiten.

00:19:35: Kann auch so weit gehen dass man auch Sicherheitsaspekte betrachtet haben wir auch mal in so einem kleineren Umsetzungsprojekt betrachtet es auch mit dem KMU übrigens die IT-Dienstleister oder Maschinenbau Dienstleister die aber auch im Bereich Gefährdungsbeurteilung viel gemacht haben.

00:19:53: Und da haben wir uns immer angeschaut, wie kann man dann eben auch wenn man diese Simulation macht?

00:19:57: Wie kann man die Gefährdungsbeurteilung auch gleichzeitig mit betrachten.

00:20:01: Da ist eine Simulation natürlich eine tolle Sache und da hatten wir zum Beispiel so eine robotische Plattform.

00:20:06: Simulativ erstmal integriert und dann eine Maßnahme eingebaut um den Werker zu warnen, wenn sie sich von hinten annähert sieht man diese Plattform nicht Da braucht man irgendein Warnmechanismus und so kann man eben alle Gefährdungen erst mal betrachten.

00:20:21: Und erst mit der Inbetriebnahme anfangen, wenn tatsächlich alle Gefärdung auch mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen, Sicherheitsverkehrungen adressiert wurden?

00:20:29: Ja, dank dir erstmal für die Beispiele!

00:20:32: Die Beispiele zeigen nochmal wie sehr sich die Wirtschaft durch Digitalisierung und KI grundlegend verändert und wie viel Potenzial da drin steckt.

00:20:44: Und dass es über so ein LLM Geschichte hinausgeht, vielleicht kommen wir auch zurück zu dem KI-Thema?

00:20:52: Genau also KI das ist übrigens auch künstlich jetzt, also das wollte ich noch gerade aufschliessen wenn du das sagst Das ist halt ein superweites Feld und im Prinzip diese Sache Semantik den Daten Bedeutung geben, Ontologien, das sind auch alles.

00:21:06: Wissensmodellierung Das sind alles auch Teilbereiche, künstliche Intelligenz.

00:21:11: Und das ist natürlich jetzt extrem spannend tatsächlich dann darauf mit den neuen Möglichkeiten von LLMs aufzusetzen.

00:21:18: also da hat man natürlich jetzt auch gerade durch die akentische KI tolle Möglichkeiten.

00:21:24: Hast du da auch ein Beispiel?

00:21:25: Ja, da habe ich auch ein Beispiel aus der RCCI Beratung.

00:21:29: Schauen wir uns beispielsweise gerade an wie man die E-Mailflut bisschen in den Griff bekommt.

00:21:36: Wir haben Kleines Unternehmen, die ein Produkt vertreiben.

00:21:41: Ein Saisonprodukt das dann in bestimmten Sturzzeiten sehr stark nachgefragt wird.

00:21:46: Das heißt sie nehmen dann Bestellungen auf und schicken die mit einem gewissen Zeitversatz aus weil eben auch eine kleine Produktion haben und kriegen an sehr viele Nachfragen.

00:21:56: ja dass so die Ausgangslage Und das ist etwas was man sehr gut mit agentischer KI und Sprachmodellen adressieren kann.

00:22:06: Das heißt, da spielt auch dieser Ruminente Triage agent eine Rolle der ja Intelligenz sortiert prioritisiert und dann weiter leitet.

00:22:16: Und das ist genau das was die brauchen im Prinzip.

00:22:18: D.h.,

00:22:20: diese E-Mails, die da empfangen werden können maschinell ausgelesen werden.

00:22:24: es werden also dann die wichtigsten Infos rausgenommen.

00:22:27: beispielsweise Ja mein Produkt mit der Liefernummer eins zwei drei habe ich vor zwei Wochen bestellt und ich wollte mal nach fragen wann's kommt.

00:22:35: So okay, dann reift sich der Agent eben diese Lievernummer.

00:22:39: Hat dann eine Möglichkeit im System der Firma nachzuschauen wie der Status ist.

00:22:45: Schlägt das nach und kann dann entscheiden basierend auf Regen ne?

00:22:50: Vielleicht ist das jetzt eine relativ unkritische Anfrage.

00:22:53: da würde vielleicht sogar automatisiert dann zurückschreiben können.

00:22:57: ja wird morgen verschickt geduldet ich noch ein wenig Oder wenn es irgendwie eine kritischere Anfrage ist, wo jetzt vielleicht irgendwas unklar war bei der Bestellung.

00:23:08: Dann würde vielleicht an den entsprechenden Mitarbeiter weiterleiten und da wird sich die E-Mail nochmal genauer angucken.

00:23:14: Der Agent könnte auch schon einen Vorschlag für die E‑mail erarbeiten aber insgesamt würde dann diese Kommunikation für alle Beteiligten etwas besser ablaufen.

00:23:23: das heißt die Kunden kriegen schnell ne Antwort für einfache Fragen Und die Mitarbeiter der Firma würden ein bisschen entlastet von so Standardragen nur von ungeduldigen Kunden relativ häufig trotzdem kommen und beantwortet werden müssen.

00:23:38: Das ist ein schönes Beispiel, was in ganz vielen Bereichen auch bei Ticketsystemen und anderen Fällen gut einsetzbar ist.

00:23:46: Kannst du uns noch mal kurz sagen, was ist ein Triage-Agent?

00:23:50: Und du hast es auch so ein bisschen angedeutet wie wichtig ist dann Vertrauen in solchen KI Modellen gerade für Unternehmen und die Kunden?

00:24:01: Also genau, anfangen wir mit den Triage-Agenten an.

00:24:05: Der besteht im Prinzip aus drei Stufen.

00:24:07: Wir haben also diese Annahmeagent.

00:24:09: ja der kriegt da jetzt erstmal von irgendwo das heißt er kriegt für eine E-Mail wie in dem Beispiel gerade.

00:24:15: es kann aber auch ein PDF sein und es kann ein ausgefülltes Formular sein.

00:24:20: Es kann über einen Chatbot es kann auch ein Anruf sein tatsächlich ja.

00:24:23: Kriegt also diese Informationen unstrukturiert Identifiziert dann die Schlüsselwörter.

00:24:28: also er weiß, er muss jetzt schauen nach einer Auftragsnummer.

00:24:32: Nach einem Namen idealerweise vielleicht nach Mengen.

00:24:35: also bestimmte Aspekte muss er extraieren.

00:24:38: so ist er konfiguriert und wird dann das ganze vervollständigen sodass es eine sinnhafte Anfrage kann auch gegeben.

00:24:45: falls nachfragen ja das heißt wenn die Information unvollständig ist sag ich mal die Auftragsnummer fehlt könnte der auch nochmal nachfragen bei dem Kunden und sagen ja, gib mir bitte noch die Auftragsnummer.

00:24:56: Und dann hat er vollständige Information.

00:24:58: Also sage ich mal etwas einfache Arbeit, die ein Mensch aber doch ganz schön lange aufhalten kann wird von diesem Agenten in dem Fall so bewältigt oder macht dieses Vervollständigen der Infos.

00:25:10: Dann kommt der nächste, der das priorisieren übernimmt.

00:25:13: Das heißt es gibt bestimmte Regeln.

00:25:15: Das muss natürlich vorher klar definiert sein inwieweit jetzt so eine Anfrage einzustufen ist, ja es ist jetzt sehr dringlich.

00:25:22: Ist die vielleicht Standard?

00:25:24: Wie wir jetzt eben im Beispiel und dann kann das natürlich sein dass er noch zusätzliche Infos braucht.

00:25:29: Das heißt er hat eine Wissensbasis vom Unternehmen und kann da wie jetzt in dem Beispiel eben beispielsweise aufs Auftragssystem zugreifen und gucken wie der Status der Lieferung ist Und kann natürlich auch sein, dass irgendwie Zusatzinformationen dazu gesucht werden.

00:25:44: Wenn wir jetzt eine technischere Anfrage hätte zu einer Maschine-Fehlameldung ... Wir kennen das alle, Spülmaschine zeigt irgendwie kryptische Meldungen.

00:25:53: Wir schlagen mühsam nach so der Agent wird das für uns erledigen und wird dann diese Info aus der Anleitung damit reinbauen.

00:26:00: Dann hat man es direkt aufbereitet.

00:26:03: Der letzte dieser drei Agenten ist dann der, der die nächste Maßnahme in den Blick nimmt.

00:26:09: Das heißt entweder okay, das ist wirklich eine kritische wichtige Anfrage.

00:26:12: Ich brauche hier Experten, Mensch-Expertin.

00:26:16: welche Rolle kann sein?

00:26:18: jetzt in dem Beispiel eben ein Techniker oder jemand vom Kunden Support also sucht die richtige Qualifikation und leitet es weiter?

00:26:26: Kann aber auch sein dass automatisierte Folgenaktionen sind.

00:26:29: Das heißt vielleicht muss ja nur irgendwie in der Excel etwas eingetragen werden oder es muss nur ne Standard Antwort rausgeschickt werden irgendwo in einem Kunden-Datenbanksystem, was nachgeflegt werden.

00:26:41: Das könnte auch sein.

00:26:42: wichtig ist aber jetzt und da kommen wir ein bisschen zu dem zweiten Teil deiner Frage dass diese Agenten das auch gut dokumentieren was sie da treiben.

00:26:50: also die sollen nicht nur das was ihr tun dokumentieren sondern warum Sie es so getan haben?

00:26:56: Also diese Nachvollziehbarkeit der ganzen Entscheidungskette ist extrem wichtig einfach auch ums später analysieren zu können.

00:27:04: vielleicht war schief gegangen und auch einfach vom Vertrauen her.

00:27:08: Und dann ist es natürlich nochmal extrem spannend und wichtig zu sagen, welches Modell ist denn da jetzt eigentlich hinten dran die ganze Zeit aktiv?

00:27:16: Wo ist das gehostet?

00:27:17: Wo gehen die Daten eigentlich hin während diesem ganzen Kommunikationsgeschichte?

00:27:21: Da wäre es natürlich klasse wenn man sagen könnte okay da kommt ja so ein Modell zum Tragen dass zb wie in Hensophie Souveränen offen entwickelt wird wo ich genau weiß, wo die Daten landen.

00:27:32: Da kann ich das nämlich auch auf die Webseite schreiben und sagen okay, ich hab hier ein DSGVO-konformes offenes Modell da sich verwende und ich hoffe dass sowas mal in Zukunft und es gibt's heute schon auch teilweise schaut ruhig mal bei Chatbots, die ihr nutzt, dass so was dann irgendwie so'n gute Siegel sein könnte oder sein wird oder schon ist.

00:27:54: Sollte.

00:27:54: ich bin ganz begeistert wie du das erklärt hast also... Es zeigt wirklich noch mal, wie wichtig es ist.

00:28:00: Dass so eine Forschung betrieben wird und so ein Programm wie Sophie auf dem Markt kommt gerade für Unternehmen wo's um sensible Daten geht und dass die Unternehmen da auch so einen Vertrauen haben.

00:28:12: sie können da auch ihre Firmendaten einspeisen Und es wird in ihrem Sinne auch weiter verarbeitet.

00:28:20: Ja das hast du sehr sehr interessant auf den Punkt gebracht.

00:28:23: vielen Dank für diese tolle Erklärung.

00:28:26: ja Ich denke auch gerade bei KI, wo ja Inherent ist dass sie sozusagen nicht linear abläuft und man immer alles nachvollziehen kann.

00:28:34: Sondern es ist ein statistisches Modell und das heißt man kann vielleicht nicht immer das logisch als Mensch auch nachvollziehend.

00:28:39: ich glaube da ist es wichtig dass man auch das Vertrauen schafft und durch solche Projekte wie der Sophie zum Beispiel ist natürlich einen riesen Fortschritt.

00:28:46: dann wenn man das hat Mal ein bisschen in die Zukunft guckt und ein bisschen rauszoomt, aus einem konkreten Anwendungsfall.

00:28:53: Was denkst du denn?

00:28:54: Welche KI-Modelle sich in der Zukunft durchsetzen werden?

00:28:57: Jeder hat seine eigene lokale KI, die Open Source vielleicht irgendwie betrieben wird oder wird die Abhängigkeit der großen KI-Firmen ausgebaut so wie es im Moment ist mit dem weltweiten Bau von Rechenzentren Und wir müssen uns sozusagen da einkaufen?

00:29:15: Ja das macht schwierig mit diesem Blick in die Glaskugel.

00:29:18: Ich würde mir natürlich wünschen, dass es ein bisschen anders läuft.

00:29:21: Ich glaube aber auch natürlich ist das extrem... ...verführerisch immer auf diese leichten existierenden Lösungen zu zugreifen.

00:29:29: Das haben wir ja auch in der Vergangenheit immer wieder gesehen und das sieht man auch wenn man Open Source generell betrachtet, also es kommerzielle Lösungen sei es jetzt bei Betriebssystemen, Office-Anwendungen.

00:29:41: Häufig setzt sich doch der Komfort durch.

00:29:45: ich denke trotzdem, wirklich noch mal eine andere Chance hat, das zu machen.

00:29:50: Es ist auch ein gewisser Trend für erkennen zu kleineren spezialisierten Modellen.

00:29:55: tatsächlich es gibt auch einen Trend dass viele Leute anfangen die Sachen lokal zu hosten.

00:30:01: man hat gesehen das bestimmte Geräte die die Kapazität und die Leistung haben bei schmalem Formfaktor Sprachmodelle zu Osten dass die im Moment in Preise angestiegen sind.

00:30:12: da gibt's Lösungen Richtung Automatisierung, OpenClaw ging viel durch die Presse.

00:30:19: Die Leute sich dann eben auf kleinen Geräten so etch die Weiß sagt man ja immer, dann starten automatisieren weil ihnen wichtig ist dass sie wissen wo die Daten sind, die sind dann eben auch diesem Gerät und nicht noch sonstwo.

00:30:31: und ich denke schon das das sich Parallel breit durchsetzen wird, gerade wenn man jetzt so an Heim automatisierung Familienfotos und so Sachen denkt.

00:30:40: Und genauso werden ja Unternehmen auch denken.

00:30:42: da sind noch viel kritischere Informationen im Zweifel Unternehmensgeheimnisse Baupläne.

00:30:49: also in diesen Bereichen muss man einfach andere Wege gehen und ich denke das wird sich auf breiter Ebene durchsetzten und da wird keiner seine Daten einfach in irgendeine Cloud laden.

00:31:02: Ja

00:31:03: Ihr habt ja im RZ-ZKI eine hervorragende Expertise bei der Beratung und Unterstützung von KMU, unter anderem halt auch eben zum Thema Open Source.

00:31:13: Da gibt es nicht viele andere Zukunftszentren die da auch Dinge anbieten.

00:31:17: ihr bietet z.B.

00:31:18: Workshops mit dem Namen KI aber Souverän, lokale LM oder Linux und Open Source für Unternehmen.

00:31:25: Worum geht das dabei?

00:31:26: Und für wen ist das interessant?

00:31:28: Kleiner Werbeblock.

00:31:29: Also das sind jetzt Beispiele für zwei schöne Beschulungen, Workshops kann ich aber generell nur jedem Unternehmen ans Herz legen auf uns zuzukommen.

00:31:40: Wir überlegen mit den Unternehmen auch gemeinsam was man für konkrete Workshobs überhaupt benötigt und passen das auch individuell an.

00:31:48: Generell kann man bei uns einfach ja genau das hast gerade genannt mit den lokalen LRMs einfach mal testen.

00:31:54: also wir zeigen dann wie sowas funktioniert.

00:31:57: Wir haben auch immer kleine Hands-on Teile in den Schulungen, das heißt die Mitarbeitenden können dann auch mal an einem Chatbot ausprobieren.

00:32:04: Und wir sind halt unbarteilig!

00:32:06: Das heißt es ist ein Riesenvorteil gegenüber anderen Beratungen dass wir tatsächlich dann auch immer nicht eine Lösung jetzt favorisieren oder verkaufen wollen und vor allem das ist mir auch extrem wichtig aber auch aus einem Forschungsinstitut für Konstituenz im ERZ ZKI Ganz stark sensibilisieren natürlich auch auf das, was man da tut.

00:32:28: Auf die Gefahren darauf, dass man sich bewusst ist, was mit den Daten passiert wie das Ergebnis zu bewerten ist?

00:32:34: Dass es sich bei maschinellem Lernen um Vorhersagen handelt, um Prediction also nicht um einen Fakt und dass im Prinzip die Vorhursage nur so gut ist wie die Beispiele mit denen gelernt wurde.

00:32:46: Also all diese Dinge nehmen wir durch von Einsteigern bis Fortgeschrittener bieten wir allen was.

00:32:52: Und du bist jetzt schon so lange im DFKI und hast ja dann viele Jahre, denke ich hauptsächlich mit großen Unternehmen gearbeitet.

00:33:01: Was hast Du in den letzten Jahren von den kleinen und mittleren Unternehmungen gelernt?

00:33:06: Also von den Kleinen und Mittlerinnen habe ich viel gelernt.

00:33:09: also was ich immer interessant finde man hat eine viel persönlichere Ebene oft bei so Unternehmen und man hat auch immer den höchsten Unternehmen mal mit dabei und geht runter bis auf operative Ebene.

00:33:20: Also man kriegt immer den ganzen Querschnitt vom Unternehmen da direkt zu sehen und kann natürlich auch relativ agil also relativ schnell Dinge bewirken.

00:33:29: wenn der Chef dann auch dahinter steht, wenn die gesamte Belegschaft damit spielt.

00:33:34: Dann ist das manchmal etwas schneller und dynamischer als in so einem großen Unternehmen wo man riesige Abteilungen hat und sich in irgendeiner Nische bewegt und bis man damals durchstößt Und das finde ich toll und so sehen, dass eben trotz der großen Arbeitsbelastung einfach aufgrund der Größe aber sich auch weniger Köpfe verteilt.

00:33:53: Dass die Unternehmen dann trotzdem Lust haben diese Innovationen voranzutreiben.

00:33:57: also das bin ich faszinierend.

00:33:58: da kann man sich auch gut anstecken lassen und dann macht es auch Spaß dann zusammen zu arbeiten.

00:34:02: Ja super wir sind schon am Ende unserer Folge.

00:34:07: und zum Abschluss hätte ich noch eine Frage an dich Top und Flop.

00:34:11: was sind die Dinge in Bezug auf KI?

00:34:13: Gut findest also top und die du nicht mehr hören kannst.

00:34:17: der flop kann jeweils ein sein oder mehrere wenn es dir einfällt aber.

00:34:22: Ganz spontan

00:34:24: okay ich versuch mal.

00:34:26: also gut finde ich einfach dass das in allen Unternehmen so jetzt was anstößt ja, dass man da drauf geht und nochmal bisschen guckt wo man Dinge auch mal anders.

00:34:36: gehen kann, also dass irgendwie jetzt insgesamt auch noch mal so einen Innovationsschub gibt.

00:34:40: Ich glaube das ist eine riesige Chance für alle und da gerade mitzumachen macht einfach riesig ein Spaß.

00:34:47: Flop was natürlich bisschen schade ist aber logisch es wird halt auch riesig marketingmäßig ausgeschlachtet und jeder macht ja KI.

00:34:54: denn sobald ich jetzt irgendwie so ein Chatbot mit benutze in einem Projekt mache ich ja ein KI-Projekt Und das finde ich manchmal ein bisschen anstrengend.

00:35:02: Da greifen wir natürlich immer zu und sagen dann an der Stelle, okay ihr müsst mal kurz noch lernen was Künstlinge ganz alles ist und dass es eben nicht nur das ist und sehen uns da immer so ein bisschen in der Aufklärungspflicht.

00:35:13: aber das ist schon manchmal ein wenig anstreggend.

00:35:17: Das glaube ich.

00:35:18: zumal du hast vorhin so schön erklärt wie viel Potenzial da ist und man bleibt dadurch so an der Oberfläche hängen ist einem gar nicht bewusst, wie viel mehr da eigentlich noch geht und wie grundlegend das unsere ganze Arbeitsprozesse also im positiven Sinne verändern kann.

00:35:38: Genau, merkt man ja selbst.

00:35:39: Also ich nutze es auch teilweise, muss man schon sagen.

00:35:43: Es gibt echt viele Bereiche wo man das einsetzen kann aber auch viele wo man's eben nicht einsetzen können oder was auch nicht der Weisheit.

00:35:49: letzter Schluss ist.

00:35:51: Hatte gerade tatsächlich einen Kollegen im Büro, der sich mit Logos und so Design viel auseinandersetzt wird hier auch grade viel gemacht Und der sagt halt, ja oft ist es ein ganz guter Inspiration.

00:36:02: Ein guter erster Wurf.

00:36:04: aber für das Finale-Logo muss man doch noch mal mit den professionellen Werkzeugen, die auch zum Teil KI gestützt arbeiten.

00:36:10: Aber da muss man wirklich daran feilen damit es dann auch gut aussieht.

00:36:16: Da sieht man dass KI halt mit Statistik arbeitet und unser Alleinstellungsmerkmal als Menschen ist unsere Kreativität.

00:36:27: Den muss man denke ich auch immer wieder herausarbeiten.

00:36:30: Vieles wirkt dann auch kreativ, aber wenn der Mensch noch mal drauf schaut hat er nochmal eine ganz andere Idee und das sieht man gerade, wenn es um Designs geht, ganz besonders dass da die KI an ihre Grenzen kommt.

00:36:46: Das ist definitiv ein Hilfsmittel.

00:36:48: Es ist etwas was wir alle nutzen.

00:36:51: also wenn wir jetzt nochmal an die Chatboards denken als KI Aspekt.

00:36:56: Also Suchmaschinen nutzen wir auch immer, jetzt nutzt man halt das auch noch.

00:37:00: Aber eben auch nicht dass es alles ersetzt.

00:37:02: und da muss mal glaube ich alle in der Gesellschaft darauf hinweisen, dass das eben... ...nicht einpräumt.

00:37:09: und dann habe ich das fertige Dokument.

00:37:10: Nee ist das ein Hilfsmittel?

00:37:11: ne?

00:37:12: Man soll sich da iterativ Inhalte mit erarbeiten hinter fragen vielleicht doch nochmal eine Suchmaschine nutzen oder tatsächlich ganz klassisch einen Buch gucken denn Ich mache das viel und ich hab' halt oft gesehen okay Die Zusammenfassung ist nicht schlecht.

00:37:27: Aber wenn ich ins Paper gucke, komme ich noch mal auf andere Ideen.

00:37:30: und tatsächlich ist auch so eine Sache, wenn man wirklich ein Paper sich ausdruckt ... Ich mach das wirklich nach und durchliest.

00:37:37: Da kommt man auch nochmal während dem Lesen als Prozess einfach auf Ideen, auf die man nicht kommt, weil man sich das Paper nur von einem Bot zusammen fassen lässt.

00:37:45: Und das sollten wir uns nicht abhanden kommen lassen.

00:37:48: Ja!

00:37:48: Das ist echt da noch mein schönes Schlusswort also wie wir lernen und dass wir nicht alles ab- geben, sondern unsere Kreativität und die Art wie wir lernen.

00:37:59: Dass wir das auch weiter irgendwie fördern ist.

00:38:02: wahrscheinlich kommt es ja bei euch in der Beratung auch noch mal immer vor wenn ihr diese innovativen Qualifizierung Konzepte und so entwickelt.

00:38:09: ne?

00:38:10: Das Thema Lernen Wie halte ich das aufrecht Und wie nehme ich da immer wieder alle mit dass sie auch weiterhin Lust haben am Lernen?

00:38:18: Ja, wir machen das auch immer in Präsenz weil wir auch gemerkt haben.

00:38:21: Das ist einfach dieses persönliche von Tutor zu den Mitarbeitenden aus den Unternehmen.

00:38:27: dieser direkte Kontakt ist total wichtig beim Lernen und dann auch diese Mischung aus ein bisschen Frontalunterricht, bisschen Konzepte erklären und direkt ausprobieren und anwenden Auch total essentiell für den Lerneffekt.

00:38:40: Ich bin kein Daktik-Experte, aber wir haben so Empires uns selbst daran getastet und gemerkt, dass das ganz gut funktioniert.

00:38:48: Ja vielen Dank Söhnke!

00:38:50: Ja genau, vielen Dank für die ganzen Einblicke in das DFKI, in die Forschung, in Anwendungsfälle, in alle Beispiele.

00:38:58: Wir sind schon sehr gespannt auf Sophie natürlich.

00:39:01: Schauen Sie dann auch regelmäßig nach.

00:39:04: Vielen Dank und viele Grüße an Assa Brücken.

00:39:07: Ja, danke euch.

00:39:08: Tschüss!

00:39:36: hier in der Zukunft zu sehen.

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