Im Digitallabor mit AR, VR und Cobot experimentieren
Shownotes
Wie gelingt die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine in der Produktion? In dieser Folge der Zukunftsmusik besuchen wir das Zukunftszentrum für menschenzentrierte KI in der Produktionsarbeit (ZUKIPRO) und sprechen darüber, wie neue Technologien Arbeiten erleichtern, Prozesse verbessern und Wissen interaktiv vermitteln kann. Zu Gast sind Estella Landau vom Fachgebiet Mensch-Maschine-Systemtechnik der Universität Kassel und Patrick Böhrer von Bode – Die Tür GmbH, einem Unternehmen, das Türsysteme für Züge und Bahnen herstellt. Ein besonders spannendes Umfeld, denn hier entstehen sicherheitskritische Produkte, die im Ernstfall zuverlässig funktionieren müssen. Wir bekommen Einblicke in das Digitallabor der Universität Kassel und sprechen über die Einsatzmöglichkeiten und Potenziale von Virtual Reality, Augmented Reality, Cobots (kollaborative Roboter) und Mixed-Reality-Anwendungen. Wir hören, warum der virtuelle Schweißtrainer ein Highlight im Digitallabor ist und ob Patrick den Highscore geknackt hat. Auch Bode hat bereits eine Reihe von Innovation in der Produktion eingeführt. Bei KI hat das Unternehmen systematisch nach Used-Cases gesucht, lästige und repetitive Arbeiten zu delegieren. Diese Folge zeigt: Digitalisierung wird dann stark, wenn wir Räume zum Experimentieren öffnen, damit Unternehmen und Mitarbeitende herausfinden können, welche Technologien zu ihnen passen und wie sie Arbeit wirklich besser macht.
Links:
- BODE – Die Tür GmbH
- ZUKIPRO Hessen
- Universität Kassel, Fachgebiet Mensch-Maschine-Systemtechnik
- Technologien im Digitallabor
- Workshop-Veranstaltungen Digitallabor
- AR Schweißtrainer
- Cobots an der Uni Kassel
Die Projektpartner des ZZA:
- ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. (konsortialführend)
- ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH
- RKW Kompetenzzentrum
- Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement, IAT der Universität Stuttgart
Kontakt:
- Per Email an zukunftsmusik@rkw.de
- LinkedIn Tanja Lakeit
- LinkedIn Martin Deschauer
- LinkedIn Zukunftszentren
- Facebook Zukunftszentren
- Instagram Zukunftszentren
Das Projekt “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” (ZZA) wird im Rahmen des Programms “Zukunftszentren” durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds PLUS (ESF Plus) gefördert. Das “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.
Transkript anzeigen
00:00:06: Herzlich willkommen zur Podcast-Reihe Zukunftsmusik.
00:00:10: Ein Podcast vom Zentrum Zukunft der Arbeitswelt.
00:00:13: Schön, dass ihr dabei seid!
00:00:15: In unserer Reihe lernt ihr
00:00:16: die Arbeit der Zukunftszentren
00:00:18: kennen.
00:00:19: Wir sprechen
00:00:20: mit Unternehmen,
00:00:21: Beschäftigten
00:00:22: und
00:00:22: Expertinnen über den digitalen ökologischen
00:00:25: und
00:00:25: demografischen Wandel der Arbeits
00:00:27: Welt.
00:00:30: Liebe Hörerinnen und Hörern, auch von mir ein herzliches Hallo zu unserer neuen Folge.
00:00:34: Heute sind wir in Nordhessen unterwegs und stellen euch das Regionale Zukunftszentrum ZUKI Pro vor.
00:00:40: Das ist die sechzehnte Episode, und wir vervollständigen damit unsere Rundreise durch den Zukunfts- zentren Kosmos.
00:00:48: In den vorherrigen Folgen haben wir euch ja alle regionalen Zukunftscentren und das Haus der Selbstständigen vorgestellt – und in dieser Folge machen wir unsere letzte Station im Kassel!
00:01:00: Bevor wir aber mit unseren Gästen einsteigen Begrüße ich erstmal meine geschätzte Kollegin Tanja.
00:01:05: Hallo, Tanja!
00:01:07: Hallo
00:01:07: Martin – Ich freue mich auf die Runde und bin jetzt sehr gespannt auf Nordhessen.
00:01:14: Ja das bin ich auch.
00:01:15: Viele fragen sich vielleicht was die Abkürzung ZUKI-Pro heißt?
00:01:19: Das steht für Zukunftszentren für menschenzentrierte KI in der Produktionsarbeit Und wie der Name schon sagt hat das Zukunfts Zentrum seinen Schwerpunkt auf Produktionsunternehmen und den Handwerksbetrieben.
00:01:34: Eine der wissenschaftlichen Partner ist die Universität Kassel, von dort kommt unser erster Gast.
00:01:40: Estella Landau ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Menschmaschinen-Systemtechnik an der Universität Kassel.
00:01:47: Hallo Estella schön dass du dabei bist
00:01:49: Hallo zusammen.
00:01:50: danke Martin.
00:01:52: Ja Estella hat Wirtschaftspädagogik studiert und ist anschließend als Doktorantin an der Uni geblieben Und unser zweiter Gast heute, genau ist Patrick Böhrer.
00:02:04: Hallo Patrick, schön dass du da bist!
00:02:06: Hallo zusammen, danke Martin!
00:02:08: Patrick hat Maschinenbau studiert und hat zudem einen Master of Business Administration.
00:02:14: er ist seit sechs Jahren bei Wode die Tür GmbH und leitet dort das Werk in Kassel mit mehr als drei Hundert Mitarbeitenden.
00:02:21: wir freuen uns sehr gleich mehr von euch zu erfahren.
00:02:25: Hallo Stella, hallo Patrick.
00:02:27: Bevor wir immer inhaltlich einsteigen in unsere Zukunftsmusik steigen wir immer mit so einer lockeren Einstiegsfrage ein sozusagen zum Warmwerden.
00:02:38: und weil es heute um Türen geht und wir bei dem Zukunftzentrum ja auch einen Türlogo haben die Nachfrage in die Runde Welche Tür?
00:02:50: sollte in der modernen Arbeitswelt endlich mal abgeschlossen werden.
00:02:55: Martin!
00:02:57: Ich bin ehrlich gesagt ein großer Fan von mobilem Arbeiten, Homeoffice und würde mich freuen wenn so strikte Präsenzpflichten irgendwann mal wirklich komplett der Vergangenheit angehören und nicht wieder zu einem zwanghaften Büropräsenzen zurückgekehrt wird.
00:03:12: aber das ist meine Tür die ich gerne schließen könnte.
00:03:17: Ja, also ich kann mich auf jeden Fall schon mal jetzt an Martin anschließen.
00:03:20: Gerade das mit dem Homeoffice wäre auf jeden fall ein Punkt den ich auch gerne umsetzen würde – auch in Bezug auf meinen Arbeitsplatz sag' ich mal!
00:03:28: Und Patrick wie siehst du das im Zusammenhang in der Produktion?
00:03:32: Gibt es da auch so Themen wo du sagst das könnten wir ja echt mal hinter uns lassen?
00:03:36: Absolut, also natürlich ist die erste Antwort.
00:03:39: Welche Tür immer offen sein muss?
00:03:40: Ist die Zugtür?
00:03:42: Einfach weil wir die Türen bauen.
00:03:45: Aber welche Tür ich ganz gern hinter mir lassen würde, ist einfach das Thema Führungstil.
00:03:49: Also ich bin noch eine relativ frische und junge Führungskraft.
00:03:53: aber es gibt einfach Führungensteile, die sind nicht mehr Mode und die sind echt Zeitgemäß und die müssten wir längst hinter uns lassen und mal hin zu einem sehr kooperativen Führerungsstil kommen
00:04:03: Gerade Frauen in Führungsposition, das wäre so etwas was ich mir wünschen würde dass das einfach ansteigt und immer ja immer mehr Normalität wird.
00:04:11: Ich würde mich auch Estella anschließen.
00:04:14: was ich finde was man wirklich hier in der alten Arbeitswelt lassen könnte wäre die gläserne Decke für uns Frauen.
00:04:22: Gut dann würde ich sagen steigen wir mal ein bisschen inhaltlich ein.
00:04:28: An der Uni Kassel im Fachgebiet Mensch-Maschinen-Systemtechnik.
00:04:32: Genau!
00:04:32: Was sind denn da eure Forschungsschwerpunkte?
00:04:36: Wir schauen
00:04:36: uns besonders die Interaktion zwischen Mensch und Maschine an, sprich wir betrachten nicht nur die Maschinen sondern immer in interaktion mit den Menschen zum Beispiel sowas wie Benutzerfreundlichkeit aber auch Motivation zb.
00:04:48: Mit der Nutzung von neuen Technologien.
00:04:50: Wie wird die Technologie akzeptiert von den Mitarbeitenden beispielsweise in Unternehmen?
00:04:55: Und deshalb sind wir auch ein sehr interdisziplinär aufgestelltes Fachgebiet.
00:04:58: Also ich grad zum Beispiel mit der Wirtschaftspädagoik mit drin, wir haben Maschinenbauer, Wirtschaftsingenieure und Psychologen also ja ganz quer biet gemischt.
00:05:06: Was sind deine Aufgaben?
00:05:09: Vielleicht kannst du auch ein bisschen was über dein Dissertationsprojekt verraten?
00:05:13: Ja, also ich bin natürlich dann viel auch im Projekt ZUKI pro tätig.
00:05:17: Wo wir viel Qualifizierung und Beratung machen von klein- und mittelständischen Unternehmen Und da darf ich eben Unternehmensberatungskonzepte entwickeln und auch durchführen.
00:05:25: Sprich wenn dann die Unternehmen zum Beispiel zu einem Workshop zu uns kommen Dann evaluiere ich das Ganze auch und optimiere dann das Konzept genauso mit den vertieften Beratungen.
00:05:35: Und Patrick, auch damit wir dich ein bisschen besser kennenlernen und was du machst.
00:05:40: Also du bist der Produktionsleiter bei Bode die Tür GmbH.
00:05:44: kannst du uns als erstes ein bisschen zu der Firma zum Unternehmen sagen?
00:05:49: Was macht ihr genau?
00:05:50: Sehr gerne!
00:05:51: Wir stellen Türsysteme her im Wesentlichen für die Züge.
00:05:56: das heißt immer wenn ich eine S-Bahn einen Regionalbahn oder auch ein ICE betrete gehe ich durch eine solche Zugtür durch.
00:06:04: unser Markt ist stark konzentriert auf die Dachregionen, aber wir haben auch weltweite Projekte.
00:06:10: Und das Türsystem ist halt ein sehr unbewusst wahrgenommenes System.
00:06:15: erst wenn es nicht mehr geht dann sieht man da den roten Zettel und außer Betrieb.
00:06:19: Aber es erfüllt eine sehr wichtige Aufgabe eben bei den Zügen.
00:06:21: Es ist nicht nur der Ein- und Ausstieg sondern eben auch der häufig der Notausstieg von einem Zug.
00:06:26: Das heißt auch in dem Notfall muss diese Tür ihre Funktion beibehalten und aufgehen so dass ich einen Rettungsweg habe unsere Philosophie hinter und wir stellen die Türen her, wir stellen aber auch die Antriebe her, die die Türe auf- und zumachen.
00:06:42: Und alle Kleinteilen, die so ein bisschen im Verborgenen sind, aber das Türsystem am Laufen halten.
00:06:47: Und eines der Produkte ist eben auch die Notentriegelung womit ich so einen Türsystem dann wieder aufmachen kann.
00:06:52: Das ist der Notgriff den man im Zug besser nie ziehen sollte.
00:06:57: Genau!
00:06:57: Das ist halt auch eine Komponente, die wir hierherstellen und sehr maßgeblich für die Funktion des Türsystems sind.
00:07:03: Und also dann verstehe ich dich richtig, Patrick.
00:07:06: Dass jede Zuhörerin und jeder Zuhöhrer der die jährige schonmal Deutsche Bahn oder S-Bahn gefahren ist auf jeden Fall durch eine Bodetür gegangen
00:07:17: ist?
00:07:18: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch ja!
00:07:20: Also ich möchte nicht hundert Prozent sagen aber Deutschland Österreich Schweiz wäre da schon mal mit einer Bahn gefahren, dass die Wahrscheinlichheit ist sehr Hoch das wir schon einmal durch ne Bodetüre gegangen sind.
00:07:30: Seid ihr dann sozusagen auch wie so ein Hiddenschampion
00:07:33: Kann man auf jeden Fall so sehen, ja.
00:07:35: Und du selbst bist ja Produktionsleiter im Unternehmen?
00:07:39: Was macht man denn als Produktions- leiter?
00:07:41: was sind deine Aufgaben?
00:07:43: Manchmal sage ich gerne Kindermädchen aber genau... Ich versuche das der Betrieb am Laufen hält dass wir unsere Tagesmengen schaffen an Türsystem weil natürlich hinter jeder Tür ein großer Kunde steht der einen Zug bauen möchte.
00:07:56: das heißt da sind wir ähnlich wie in der Automobilindustrie mittlerweile beim Just In Time System Das heißt, wir liefern an Spannen von unseren großen Herstellern.
00:08:05: Das erfordert eben sehr viel Aufwand um genau diesen Takt einzuhalten.
00:08:10: Dabei kommen ganz viele Probleme auf jeden Tag und die gilt es hier einen Tag von neuen zu lösen.
00:08:15: Hätte ich gleich eine Nachfrage wie viele Türen müsst ihr denn am Tag produzieren?
00:08:20: Wir sprechen so von dreißig bis vierzig Systemen am Tag
00:08:24: Nicht schlecht.
00:08:25: Also ich denke das kann sich jetzt auch ein bisschen vorstellen Wenn man IT-Türen oder S-Band für Türen sich ein bisschen im Kopf vergegenwärtigt, kommen wir vielleicht mal so ein bisschen zu dem Beratungskontext.
00:08:37: Patrick wie seid ihr denn auf das ZUKI Pro aufmerksam geworden?
00:08:41: Also ich persönlich, es war ein ganz ganz lustiger Zufall und zwar war ich bei einer ganz anderen Veranstaltung von einem Netzwerk in Kassel eingeladen und zwar das Transformationsnetzwerk von der Region Kassel.
00:08:53: Da gab es eben auch eine kleine Vorstellung, da habe ich einen Notgriff gesehen und es gibt jetzt in Kasseln nicht so viele Unternehmen die das herstellen.
00:09:03: Und dann war ich ein bisschen hellhörig geworden und bin mit Estelle auch in Kontakt gedreht.
00:09:06: Ja!
00:09:10: Naja, wir hatten schon mal aus einer vorherigen Arbeit nämlich eine Bachelorranden die bei uns ihre Abschussarbeit gemacht hat und auch bei Bode selbst tätig war.
00:09:17: Eine AR also an Augmented Reality Anwendung entwickelt das man anstelle mit einer Papieranleitung die Montage dieser Tunutgriffe lernt dass es mit augmented reality tun kann.
00:09:26: so hatten wir eben schon mal Kontakt mit dem Unternehmen und ja dieses Beispiel diente eben auch als ein best practice Beispiel für andere Unternehmen und deshalb stellen wir das natürlich auch gerne vor.
00:09:35: Stella, ihr habt ja diese Virtual Reality und Augmented Reality Anwendung zum Anlernen der Montage in eurem Digitalabor an der Uni entwickelt.
00:09:45: Kannst du uns ein bisschen mehr darüber erzählen?
00:09:48: Ja total gerne!
00:09:50: Wir haben dieses Beispiel in verschiedensten Varianten immer wieder weiterentwickelt.
00:09:54: gestartet hat es wirklich mit dieser Portmented Reality Anwendung über Marker.
00:09:59: Also das Ganze ist programmiert worden mit Unity und sollte möglichst niederschwellig erfolgen, sprich dass man dann mit einem Smartphone oder Tablet diesen Marker der so ähnlich wird zum Beispiel ein QR-Code aussehen würde oder dann eben einen Zug oder sowas ist.
00:10:12: es kann irgendein Bild sein der dann als marker fungiert und wenn der von der Kamera erkennt wird Dann kriegt man eben solche virtuellen Einblendungen.
00:10:20: Man kann sich das ein bisschen so vorstellen wie zb so Snapchat Filter Das kennen vielleicht auch einige von euch.
00:10:28: Ja und nachdem wir das dann eben so durch exiziert haben mit diesem Tablet oder Smartphone, dass es für jeden zugänglich ist, haben wir uns überlegt okay man könnte das vielleicht noch mit einer Durchsichtartenbrille machen also wenn man die Einblendungen in der Brille bekommt?
00:10:41: Dann hat man halt seine Hände frei zu montieren was natürlich schon mal deutlich angenehmer ist.
00:10:45: sprich wir haben auch solche augmented reality Brillen bei uns im Labor Und dann haben wir das Ganze noch mit einer Beameranwendung.
00:10:52: Das ist ein Kurzdistancebeamer, der projiziert auf den Montagearbeitsplatz diese Anleitung und man kann sich step by step durch die Anleitungen klicken.
00:11:00: Eine andere Variante, wo ein wissenschaftlicher Mitarbeiter hier sehr stark dran forscht und es auch für seine Dissertation nutzt, ist der VR-Bereich also die Virtual Reality.
00:11:09: Da ist dann der Unterschied dass man komplett in einer anderen Umgebung ist Also in der Virtualität und man sieht die Realität nicht mehr.
00:11:16: Und das ist natürlich spannend, dass man diese Anwendung dann auch zu Hause nutzen kann.
00:11:19: Ortsunabhängig lernen kann.
00:11:21: Keine Sprachbarrieren hat zum Beispiel wenn das nur mit Bildern funktioniert.
00:11:24: Das sind zB so einige Anknüffungspunkte.
00:11:27: Was ist dein persönliches Highlight?
00:11:29: Also was magst du am meisten bei euch im Labor?
00:11:32: Tatsächlich das Zwischending denn wir haben auch noch jetzt gerade Mixed Reality Also wo das Ganze dann kombiniert ist und man zum Beispiel auch noch Haptik mit integriert, also dass man wirklich die Werkzeuge in der Hand haben kann.
00:11:43: Und da sehen auch bis jetzt die Ergebnisse am besten aus.
00:11:46: Ich habe gesehen ihr habt ja z.B.
00:11:48: auch Exoskelette und solche Geschichten.
00:11:49: was kommt denn bei den Besuchenden oder die, die es ausprobieren an Besten an?
00:11:54: Ganz unterschiedlich!
00:11:55: Wenn wir zum Beispiel Auszubildende da haben oder Ausbilderinnen, dann besonders der Augmented Reality Schweiß Trainer Also das ist dann so ein Highlight, weil man kriegt dann ja auch einen Feedback mit einem Highscore und dann betteln sich da die Auszubildenden.
00:12:08: Dann gibt es aber natürlich wiederum andere Unternehmen, die sagen ohja Robotik!
00:12:12: Das ist total gerade unser Thema.
00:12:14: Da wollen wir weiter daran arbeiten und dann sind die gerade an so Mensch-Robotik Interaktion total interessiert.
00:12:20: also wir haben ja so viel Auswahl dass es dann individuell vom Unternehmen abhängt wo die grade ja das Problem gerade sitzt.
00:12:28: Du hast gerade mal was ganz Interessantes beschrieben Estella, nämlich wie wichtig auch doch am Ende auf meine Haptik ist.
00:12:36: Also wir gehen ja immer mehr in die digitalisierten Welt im Kopf und der Körper wird so ein bisschen vergessen.
00:12:42: Der macht aber beim Lernen ganz viel aus.
00:12:46: Vielleicht kannst du dazu nochmal etwas sagen.
00:12:49: oder was sind da eure nächsten Schritte um den Körper auch in solchen Erfahrungen mit einzubeziehen?
00:12:55: Ja gerne, mir fällt da direkt das ein von meiner Lateinleerin, die hat immer gesagt schreiben ist lernen.
00:13:00: Also schon dass man immer auch wieder irgendwie physisch da auch was tun muss für und ja das zeigen auf jeden Fall auch die Ergebnisse gerade dass man natürlich dann auch selbst montiert in der Realität, dass man die Werkzeuge in die Hand nimmt und das ist ja auch das was wir natürlich berücksichtigen.
00:13:14: also wir bleiben nie nur bei dem Digitalen.
00:13:17: Und Patrick, also du hast jetzt Estella kennengelernt bei dieser Netzwerkveranstaltung und dann habt ihr relativ schnell ausgemacht.
00:13:25: Mensch wir kommen mal ins Labor kann ich mir das so vorstellen?
00:13:28: Ja genau!
00:13:29: Wie war es in dem Labor?
00:13:31: Also wie ist es abgelaufen?
00:13:34: Zum Ersten haben natürlich auch den Schweißroboter oder die Schweiß-Ogmented Reality ausprobiert und versucht den High Score zu knacken, haben wir nicht geschafft.
00:13:43: Aber ansonsten haben wir uns da auch damit beschäftigt, Notgriffe zu montieren in einer Virtual Reality.
00:13:49: Und das war schon sehr spannend.
00:13:50: also da quasi nochmal alles so neu zu erleben und auch zu sehen was quasi mit dem Produkt weiterentwickelt wurde.
00:13:58: Was bei mir auf jeden Fall hängen geblieben ist, ist das ganze Thema Kobots!
00:14:03: Da hat Estella mir sehr viel erklärt zu den Kobots und dass es nicht so trivial ist, weil man da dem menschlichen Widerstand hat.
00:14:10: Und das gar nicht so einfach ist, dass man sagen kann ich hab dann Kobot und er arbeitet jetzt neben Menschen.
00:14:17: Da gab's auf jeden Fall sehr viele Impulse die ich mitgenommen habe und tatsächlich ging's soweit, dass wir jetzt auch Kobots bei uns haben.
00:14:22: Also auf die Kobots kommen wir gleich nochmal zurück, das ist wirklich auch eine superinteressante Entwicklung.
00:14:28: Ich glaube gerade für den ganzen Produktionsbereich scheint diese Kobots wahnsinnig interessant zu sein.
00:14:35: aber bevor wir auf diese Frage kommen würde ich gerne noch mal wissen Patrick von dir war es das erste Mal für euch als Unternehmen dass ihr so eine Kooperation mit einer Universität hattet
00:14:48: oder
00:14:48: Habt ihr regelmäßig Kontakt mit Universitäten?
00:14:52: Also wenn man ja einfach doch noch mal ein ganz anderes Wissen und Know-how kommt.
00:14:56: Und das ist hier eigentlich auch das Ziel von den Programmen der Zukunftzentren, dass man sagt wir wollen ja das kleine und mittlere Unternehmen auch diesen Kontakt zu diesen Hochschulen bekommen um so ein Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft irgendwie zu fördern.
00:15:15: Aber kannst du noch mal sagen, warum dieser Notschalter so wichtig ist?
00:15:20: Und warum ihr euch das in diesem Digitalgaport angeschaut habt?
00:15:24: Also der Notgriff ist so wichtig weil es kommt es zu einem Notfall die einzige Möglichkeit das TÜSystem wieder zu öffnen und das Tüsystem ist in der Regel mit einer der ersten Rettungswege für einen Zug.
00:15:37: Das heißt, der muss immer funktionieren und das Thysystem immer mechanisch entriegeln.
00:15:41: Also dass ich beide Türen aufschieben kann und Personen retten kann im schlimmsten Fall.
00:15:47: Der muss immer Funktionen haben und er muss immer das Thysystem öffnen.
00:15:50: Das ist eine absolute sicherheitskritische Baugruppe die ich da habe.
00:15:55: Zeitgleich ist aber auch eine enorm hohe Varianz weil dein Notgriff ist immer im sichtbaren Bereich.
00:16:01: Das heißt jeder Zugherrsteller oder vielleicht doch jeder Betreiber wie KVG sagen dann, der muss aber einen roten Griff haben und eine graue Schale oder ein roter Griff und eine orangische Schale.
00:16:13: Oder welche Kombination ich mir auch immer wünschen darf?
00:16:17: Und deswegen haben wir da eine enorm hohe Varianz nicht nur in den Farben sondern auch ein bisschen in den Funktionen.
00:16:22: die machen es so schwer da kontinuierlich eigentlich zu produzieren oder auch kontinuerlich die Qualität zu liefern wenn ich da nichts sauber anlerne und meine saubere Dokumentation habe.
00:16:34: Also es kommt denn wirklich immer so oft aufs Detail an, ne?
00:16:37: Es ist nicht ein Notgriff.
00:16:39: Ist für alle Systeme gleich sondern wahrscheinlich ist ein Unterschied ob ich in der S-Bahn den Notgriff zur Deutschen Bahn und dann ist das eine andere Produktionsserie.
00:16:51: Ist das jetzt für euch diese Erfahrung im Digitalaborer so interessant gewesen dass ihr als Unternehmen sagt Das können wir uns vorstellen das zu implementieren dieses Tool oder ist es erst mal so, dass man sagt okay, es war eine tolle Erfahrung.
00:17:10: Aber noch implementieren wir's nicht in unsere Abläufe?
00:17:14: Also es ist auf jeden Fall ne tolle Erfahrung und auch zu sehen was das Digitallabor daraus gemacht hat.
00:17:19: also die sind ja nicht dabei stehen geblieben und haben gesagt das war jetzt meine Bachelorarbeit und das lehnen wir irgendwie Ad-Actor sondern wir haben da noch viel mehr mit dem Notgriff gemacht und das war echt beeindruckend zu sehen alles damit gemacht werden kann.
00:17:33: Und auch was so ein praktisches Beispiel einfach liefern kann, also ich mein das ist immer etwas was man in der Hand hat, man versteht irgendwie die Wirkungsweise von dem Notgriff, man erkennt den im Zug wieder und dann macht vielleicht das Forschen auch einfach mehr Spaß wenn ich da was reales Produkt habe und nicht nur an einer Getriebe werde arbeite.
00:17:53: Von daher fand ich war es sehr interessant zu sehen Im Unternehmen selbst nutzen wir das ganze Thema nicht zum Anlernen, muss ich ehrlich gestehen.
00:18:02: Einfach weil der Aufwand noch so hoch ist um das Ganze redaktionell aufzuarbeiten.
00:18:07: Und Estella an dich auch die Frage Welche Potenziale siehst du für die Arbeitswelt?
00:18:14: Wenn es um AR und VR geht.
00:18:17: Also ein Riesenpunkt ist auf jeden Fall die Reduktion von Sprachbarrieren, also man kann ja anstelle mit einer Papierenleitung dort eben unabhängig von Sprache arbeiten und versuchen das alles bildlich zu gestalten auch für zum Beispiel Qualitätskontrollen dass man einfach nur so Häkchen setzt, dass man das gemacht hat und dann unterschreibt zb Dann natürlich auch so was wie Motivation.
00:18:36: Also da haben wir auf jeden Fall gesehen, dass das Motivationssteigern ist.
00:18:39: und auch wenn man jetzt zum Beispiel denkt, man möchte irgendwie neue Auszubildende gewinnen dann kann es auch ein Punkt sein der dann für das Unternehmen spricht, dass man einfach mit solchen Technologien arbeitet.
00:18:48: Da natürlich auch dieses Ortsunabhängige finde ich ist ein super großes Thema und auch augmented reality als remote support.
00:18:55: Also dann muss man keine weiten Dienstreisen machen, um zum Beispiel die Maschine zu warten sondern gibt dann eben derjenigen Personen zb so eine AR-Brille oder macht das mit einem Tablet?
00:19:05: Und der Experte schaltet sich dazu und gibt die Anweisungen was man dort zu korrigieren hat.
00:19:09: also da denke ich ist auf jeden Fall sehr viel Potenzial auch Kosten zu sparen.
00:19:17: Interessant, weil wir national aber auch international wenn man diese Remote Geschichte anbietet.
00:19:24: also von daher ich sehe der Potenzial für euch.
00:19:27: Absolut.
00:19:29: Stella wie lange dauert das eine AR oder VR Geschichte für ein Unternehmen zu programmieren?
00:19:35: Also wie viel Umfang ist?
00:19:37: das
00:19:37: kommt ganz drauf an.
00:19:38: Also zum Beispiel machen wir in unseren Workshops, dass die Teilnehmenden schon in zweieinhalb Stunden selbst so eine kleine Anwendung entwickeln.
00:19:44: Wenn man das Marker basiert macht dann geht es relativ zügig mit Unity und ist sogar kostenlos nutzbar.
00:19:50: wenn man das jetzt aber zum Beispiel mit Objekt Racking macht also das bedeutet wirklich, dass das Objekt erkannt wird und darüber dann die virtuellen Elemente gelagert werden, dann dauert das schon mal noch ein bisschen länger vor allem wenn man keine Programmier-Erfahrungen hat.
00:20:02: Es kommt wieder auch auf den Anwendungsfall an wie kompliziert das Ganze gestaltet sein soll dass die das macht.
00:20:08: Aber ich höre raus, also zum Testen braucht man im Grunde genommen gar nicht viel Know-how und Equipment sondern könnte eigentlich mit so üblichen Tools irgendwie da loslegen?
00:20:17: Ja
00:20:18: genau!
00:20:18: Und gibt sogar viele Tutorials auch online, die man sich anschauen kann dazu, dass man sich das sogar auch autodidaktisch an
00:20:23: eignen kann.
00:20:24: Gibt es denn noch weitere Ideen für gemeinsame Zusammenarbeiten zwischen Bode und Zucki Pro?
00:20:29: An euch beide die Frage...
00:20:31: Wie sieht's aus mit eurem Leichtbauroboter?
00:20:33: Wir fangen gerade an, Kobots einzusetzen.
00:20:36: Kommt natürlich da in die ersten Hürden.
00:20:39: Wir haben auch noch kamerabasierte Auswertungen.
00:20:43: also wo ich mir angucke ist mein Produkt eigentlich korrekt zusammen montiert und auch da haben wir eine hohe Varianz.
00:20:49: das heißt da kommen wir irgendwann an die Stelle wo ich sage Vielleicht hilft mir irgendwie künstliche Intelligenz weiter.
00:20:55: Das Thema, ich projiziere meine Arbeitsanweisungen auf einen Tisch das haben wir auch mal ausprobiert muss ich ehrlich gestehen sind wir aus dem gleichen redaktionellen Aufwand wieder von weggegangen.
00:21:06: also auch das unterliegt einem sehr hohen redaktionalen Aufwand der nicht im Verhältnis steht
00:21:12: weil es halt bei euch so So viel Einzelteile gibt.
00:21:15: aber wenn jemand sozusagen jetzt zum Beispiel viel Masse produziert dann würde sich es vielleicht eher rechnen oder lohnen, oder?
00:21:23: Genau also das muss immer im Verhältnis stehen und wir haben man kann sagen über hundert laufende Projekte.
00:21:30: Das heißt es sind unter Umständen hundert unterschiedliche Varianten die ich ein Teaching muss und jedes Jahr kommen und gehen plus minus zwanzig.
00:21:38: das heißt da habe ich ungefähr so mein Workload.
00:21:41: Es sind sehr viele kleine Teile, die wir dazu montieren wie eben ein Notgriff der.
00:21:46: Sehr klein wirkt aber trotzdem auch zwölf bis fünfzehn unterschiedliche Komponenten hat und dann halt ganz abgesehen von unseren Antriebs- und Trittsysteme, die dann weit über hundert einzelne Komponente haben, die ich dann alle da irgendwie hinterlegen muss und sagen muss jetzt muss die Arbeitsanweisung darauf anpasst werden
00:22:03: Und in diesen Punkten ist ja die Robotik durchaus noch am Anfang ihrer Entwicklung.
00:22:08: Aber es ist glaube ich einfach gut dass ihr als Unternehmen Erst mal aufgeschlossen seid, euch anschaut wo steht die Technik jetzt und dass man immer wieder abgleicht.
00:22:20: Ab wann macht es für uns wirklich einen Sinn das zu implementieren?
00:22:25: Und wenn man zu dem Ergebnis kommt im Moment macht es noch keinen Sinn ist das ja auch irgendwie ein gutes Ergebnis.
00:22:32: Hauptsache man bleibt offen und schaut sich das an
00:22:36: Absolut, also das gehört immer dazu und man braucht ein bisschen Neugier finde ich um so Sachen auszuprobieren.
00:22:43: Und das Thema mit den Kobots die kosten heutzutage ja nicht mehr viel als Unternehmen und deswegen sind sie tatsächlich auch relativ schnell gerechnet dass sie ihre Daseinsberechtigung haben auch wenn sie jetzt wahrscheinlich würde mich dafür jemand steinigen gar nicht so ganz ausgelastet sind.
00:23:01: Wir kaufen uns jetzt Kobots, die sind vielleicht ein Drittel ihrer Zeit ausgelasst.
00:23:05: Das heißt sie haben eine sehr schlechte Maschineffizienz einfach aus Finanzersicht aber die haben quasi ihr Soll schon erfüllt.
00:23:13: das heißt wir haben da ne saubere Rechnung hinter ob sich die Investition lohnt und die lohnt sich und wir können so halt immer mehr Fälle einfach ausprobieren auf diesen Kobots und bisschen rund probieren.
00:23:26: Spannend!
00:23:28: Patrick, was glaubst du denn?
00:23:30: Wie wird sich die digitale Entwicklung gerade in diesem Bereich ARKI Robotik in der Produktion bei euch in der Branche in den nächsten fünf Jahren verändern.
00:23:40: Also was wird da so passieren?
00:23:42: Ja also betrachtet man mal wir sind am Wirtschaftsstandort Deutschland unterwegs muss Robotik und Automatisierung viel mehr kommen sowohl in der Production als auch in jedem Verwaltungsbereich.
00:23:55: In der Produktion erhoffe ich mir tatsächlich davon sehr viel, weil wenn ich mich jetzt die Kobots angucke, diese sind sehr einfach zu programmieren.
00:24:02: Pack' ich noch ein bisschen KI dazu... ist das fast einen Selbstläufer in drei bis fünf Jahren?
00:24:09: Thema Gefährdungsbeurteilung.
00:24:10: haben wir eine super coole KI-Anwendungen, womit ich ne Gefährderung beurteilt machen kann.
00:24:14: Ich mache ein Foto davon und der stellt mir komplett ne Gefärderungbeurteilung.
00:24:17: Und ich gehe nochmal durch.
00:24:19: Das
00:24:19: würde ich mir gerne anschauen!
00:24:24: Genau, weil wir auch als Unternehmen sehr viel in den KI Use Cases unterwegs sind.
00:24:28: Das heißt, wir haben vor einer Zeit, als KI so ein bisschen das Buzzword war, sehr viele Use Caces zusammengetragen.
00:24:36: wo wollen wir überall KI einsetzen?
00:24:37: Wo habe ich lästige Arbeiten und erstmal die lästigen Arbeiten über eine KI machen lassen.
00:24:42: Und Gefährdungsbeurteilung ist aus meiner Sicht ne sehr lästig Arbeit und es ist eine sehr widerkehrende Arbeit.
00:24:48: also es gibt jetzt keine Gefahr, die es noch nie irgendwo gab Und deswegen ist das prädestiniert für KI.
00:24:57: Wow, sehr interessant!
00:24:59: Und Estelle was denkst du?
00:25:01: Wie werden diese Entwicklungen voranschreiten?
00:25:04: und vielleicht auch nochmal im Bezug... auf den Produktionsbereich.
00:25:09: Also, ich denke gerade das Thema AR wird immer mehr kommen auch mit diesem Remote Support.
00:25:13: Das denke ich ist einfach total spannend und gar nicht mehr so kostenintensiv.
00:25:18: bei Virtual Reality bin ich definitiv sehr gespannt weil es da eben auch viele Ergebnisse spricht.
00:25:23: jetzt gibt in der Forschung die jetzt vielleicht nicht unbedingt dafür sprechen andere wiederum.
00:25:27: Da sieht es sehr gut aus.
00:25:28: also grade Virtual Reality im Training da bin ich sehr gespannt wie das dann weitergeht.
00:25:34: Und ansonsten denke ich, natürlich das Thema KI wird immer mehr kommen.
00:25:38: Jeder sollte sich eben diese KI-Kompetenzen irgendwie aneignen auch in Büro tätigkeiten zum Beispiel KI Tools nutzen um einfach effizienter zu arbeiten.
00:25:46: und auch in der Wissenschaft kommt es immer mehr.
00:25:49: und auch ich muss mich damit auseinandersetzen dass Nutzen ansonstens schreibt ist die KI für mich!
00:25:53: Das ist ja... Also an sich kenne ich jetzt schon einige Unternehmen, die das einsetzen.
00:26:02: Auch mit denen wir vor ein paar Monaten oder Jahren Kontakt haben, die die jetzt auch eben implementiert haben und da habe ich auch viel positive Rückmeldung bekommen.
00:26:10: Mit einem Unternehmen sind wir gerade in der vertiefen Beratung, die den gerade einsetzen möchten.
00:26:14: und dabei noch das Problem.
00:26:19: Also ich denke auch, das wird immer mehr kommen.
00:26:21: und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter bei uns.
00:26:23: Der forscht auch sehr stark daran.
00:26:26: Und da sehen die Ergebnisse auch so aus bis jetzt dass ja das immer mehr im Kommen ist und einfach gar nicht mehr so teuer ist.
00:26:33: Für euch als Doktoranden ist es ja auch interessant so nah an den Unternehmen dran zu sein und immer wieder gemeinsam mit dem Unternehmen zu testen.
00:26:42: hast du vielleicht noch ein zwei Beispiele von Unternehmen wo ihr also Unternehmen, die ganz konkret schon mit AR und VOR arbeiten.
00:26:52: Und das wirklich schon implementiert haben?
00:26:54: Also mir fällt tatsächlich jetzt direkt erstmal ein Unternehmen ein was einen Exoskelett getestet hat weil es war einfach so spannend.
00:27:01: da sind wir nämlich in Gartencenter gefahren und konnten mal live vor den Kunden so einen Exo-Skelett testen lassen.
00:27:07: von den Mitarbeitern und auch da hat man wieder gemerkt ist kommt eben auf den Anwendungsfall an.
00:27:12: also wo es jetzt Sinn macht so einen exoskelet dann einzusetzen ob man zum Beispiel über Kopf hat, wo das entlastet oder beim Heben.
00:27:19: Wie reagiert die Kundschaft darauf?
00:27:21: Sind sie abgestreckt sind die interessiert?
00:27:24: also sowas im Feld finde ich total spannend und jetzt am Freitag gerade waren wir in einem Unternehmen wo die Auszubildenden den AR-Schweißdreher getestet haben und da haben wir eine ganz spannende Studie gemacht denn eine Gruppe hat mit dem AR Schweiß Trainer gelernt und die andere konventionell und danach mussten alle real schweißen Und wir sind jetzt noch gerade dran, die Ergebnisse auszuwerten.
00:27:44: Aber auf den ersten Blick sahen die Schweißnähte von beiden Gruppen ziemlich gut aus was ja wiederum für den AR-Schweiß-Trainer spricht.
00:27:51: Wow!
00:27:52: Sehr interessant Estella.
00:27:53: und ganz am Anfang mit unserer Einstiegsfrage.
00:27:56: da hatten wir weil ihr das Frauenthema kurz aufgemacht wie kommt es dass du dich als Frau doch für so einen technischen Zweig entschieden hast?
00:28:08: Und kannst du da auch noch mal ein bisschen Kontext geben?
00:28:10: Ja, bei mir kam so richtig das Interesse eigentlich am Ende meines Masterstudiums.
00:28:15: Da ich dann eben durch einen Modul nämlich Arbeitswissenschaft hier in das Fachgebiet gestoßen bin und dann auch meine Abschlussarbeit geschrieben habe und so auch schon dann Zugibro kennenlernen durfte um mich faszinieren einfach digitale Technologien.
00:28:26: Ich finde es super spannend!
00:28:28: Ich find's natürlich wieder in Kombination mit der Pädagogik spannend.
00:28:31: also wie lernt man mit solchen digitalen Technologinen wo macht Sinn, wo machts keinen Sinn?
00:28:36: Ich würde sagen, das ist einfach so eine Faszination für Technologien.
00:28:40: Ja ganz toll, dass du das machst und Patrick wie es bei euch im Unternehmen mit der Frauenquote.
00:28:46: habt ihr in der Produktion oder im technischen Bereich auch Frauen?
00:28:51: Oder ist es schwierig?
00:28:53: Ich würd politisch formulieren wir haben noch Nachholbedarf.
00:28:57: Wir haben natürlich auch immer mehr Frauen in den Berufen aber ich würde sagen noch viel zu wenig.
00:29:03: also die Kollegen, die das Projekt gemacht hat wo der Notgriff dann im Zuki Bro gelandet ist.
00:29:09: Das war auch eine Bachelorrandin also die ist auch nach wie vor hier im Unternehmen und ist auch noch in der Abteilung unterwegs.
00:29:19: aber wir haben definitiv noch Nachholbedarf.
00:29:21: sehr interessant.
00:29:22: Dank euch für eure Antworten.
00:29:24: ja Wir sind schon wieder am Ende angelangt, wir sind ziemlich durchgerauscht.
00:29:29: Es waren wahnsinnig viele Beispiele, interessante Sachen die ihr erzählt habt und ich bin immer noch bei den Robots hängen geblieben.
00:29:36: irgendwie muss ich mir später auch nochmal genauer angucken.
00:29:39: zum Abschluss würde ich euch gerne mal fragen beim Anfang unser Türsymbol so ein bisschen angesprochen was ist denn eurer Meinung nach eine entscheidende Schlüsselkompetenz für die Zukunft der Arbeitswelt?
00:29:51: also was wird in Zukunft dann die ganzen Türen Öffnen.
00:29:55: Die digitale Kompetenz!
00:29:58: Und nur die digitale Kompetenz ist da noch oder?
00:30:01: Nein, natürlich nicht.
00:30:02: Ich finde zum Beispiel auch die soziale Kompetenzen super wichtig dass sie damit rein spielt.
00:30:07: und dann ist natürlich auch wieder die Frage woordnet man jetzt zum Beispiel die KI-Kompetenz rein ich würde Sie jetzt mal mit in die digitelle Kompetent fassen wird sagen Die braucht auf jeden Fall irgendwie jeder in jedem Job ansonsten wird schwierig in der Zukunft.
00:30:18: Ich hätte es vielleicht ergänzt mit Stay Hungry.
00:30:21: also immer neugierig bleiben offen für Technologie, was auch immer kommt.
00:30:27: Aber ich bin offen für irgendwas und lass es auch mal passieren oder informieren mich.
00:30:33: Und gehe mit neuer Hinterthemen her, das ist aus meiner Sicht noch eine Kompetenz wenn man es als Kompetenz bezeichnen will.
00:30:40: aber stay hungry!
00:30:41: Stay Hungry gefällt mir weil immer wenn wir offen bleiben fürs Lernen sind wir auch immer bereit uns jetzt zu verändern, ne?
00:30:49: Absolut und das finde ich auch ein schönes Schlussmotto.
00:30:56: dass ihr hier in der Zukunftsmusik wart.
00:30:58: Und wir haben wahnsinnig viel gelernt und werden auch einige Sachen noch an den Shownotes verlinken, also wenn es da noch Details gibt, können wir euch da gerne durchblicken.
00:31:08: Vielen Dank!
00:31:09: Danke schön!
00:31:10: Hat Spaß gemacht?
00:31:12: Ihr habt Fragen oder
00:31:13: Anregungen?
00:31:14: Dann schreibt uns in
00:31:15: die Kommentare oder
00:31:16: sendet uns eine E-Mail an.
00:31:18: zukunftsmusik at rkwdi.
00:31:21: Um keine Zukunftsmosik mehr zu verpassen abonniert am besten unseren Kanal.
00:31:25: Mehr Informationen zum ESF Plus-Programm
00:31:28: des Bundesministeriums
00:31:29: für Arbeit und Soziales findet ihr auf unserer Website, Zukunftzentren.de.
00:31:34: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:31:36: Und bis bald hier in der Zukunftsmusik.
Neuer Kommentar