Arbeiten im Kollektiv: Neue Wege für Solo-Selbstständige
Shownotes
In der zwölften Episode der Zukunftsmusik sprechen wir mit Jos Lammerts und Friedel Uhl über das Arbeiten in Handwerkerkollektiven und darüber, warum diese Form der Zusammenarbeit für Solo-Selbstständige immer relevanter wird. Im Programm der Zukunftszentren gibt es deshalb das „Haus der Selbstständigen“ (HDS). Das HDS ist damit betraut, Interessenvertretungen von Solo-Selbstständigen zu stärken und sichtbar zu machen. Unter anderem bietet das HDS Beratung und Vernetzung an. Jos arbeitet als Berater, Supervisor und Mediator für das HDS, das Solo-Selbstständige dabei unterstützt, sich zu vernetzen. Friedel ist Tischlermeister aus Leipzig und berichtet aus seiner eigenen Praxis: das Arbeiten im Kollektiv, der Möbelbau und die Flexibilität, sich beispielsweise auch als Selbstständiger eine längere Auszeit als Kuhhirte auf der Alm mit der Familie zu nehmen. Im Gespräch geht es um die Vorteile gemeinschaftlicher Strukturen, um Kommunikationsprozesse und Entscheidungsmodelle wie Konsens- oder Mehrheitsentscheidungen sowie um den hohen Wert geteilter Verantwortung. Wir hören, wie Kollektive Machtstrukturen entgegenwirken können, etwa im Bereich der Fahrradkurierdienste. Handwerkerkollektive bieten Solo-Selbstständigen große Chancen: gegenseitige Unterstützung, geteilte Verantwortung, kreative Freiheit und nachhaltige Arbeitsweisen. Gleichzeitig erfordern sie bewusste Kommunikation, klare Werte und gute Organisation. Jos und Friedel geben spannende Einblicke in Theorie und Praxis dieser besonderen Arbeitsform.
Links:
Die Projektpartner des ZZA:
- ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. (konsortialführend)
- ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH
- RKW Kompetenzzentrum
- Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement, IAT der Universität Stuttgart
Kontakt:
- Per Email an zukunftsmusik@rkw.de
- LinkedIn Tanja Lakeit
- LinkedIn Martin Deschauer
- LinkedIn Zukunftszentren
- Facebook Zukunftszentren
- Instagram Zukunftszentren
Das Projekt “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” (ZZA) wird im Rahmen des Programms “Zukunftszentren” durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds PLUS (ESF Plus) gefördert. Das “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.
Neuer Kommentar